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Blick in die Zukunft: Bürgermeister Josef Schmid und Kommunalreferentin Kristina Frank nehmen das Freihamer Bauprojekt via Mixed-Reality-Brille unter die Lupe.

Auch zusätzliche Infos abrufbar

Science Fiction in München: Mit spezieller Brille lassen sich Bauprojekte visualisieren

Es erinnert an Science Fiction, ist aber die Realität: Dank der Mixed-Reality-Brille können wir nun in die Zukunft schauen - sprich: neue Bauprojekte visualisieren. Wie etwa in Freiham.

München - Wie sieht München in der Zukunft aus? Wer durch die Mixed-Reality-Brille blickt, hat zukünftige Bauprojekte zum Greifen nah. München setzt erstmals auf diese innovative Technik. Und lässt so Freiham entstehen. Denn dank des neuen 3D-Stadtmodells wird Science Fiction zur Wirklichkeit.

Kommunalreferentin Kristina Frank und Bürgermeister Josef Schmid stellten gemeinsam mit dem Start-Up-Unternehmen Holo-Light und dem Geodaten-Service München am Freitag im Kommunalreferat die neueste Entwicklung für die visuelle Stadtplanung der Zukunft vor.

So soll es einmal aussehen: Das Bauprojekt in Freiham bietet vor allem den jüngeren Anwohnern viele Möglichkeiten.

Zusätzliche Informationen wie Straßennamen abrufbar

Holo-Light gewann mit seiner Idee von der digitalen 3D-Stadtplanung den Innovationswettbewerb der Landeshauptstadt München im Themenfeld Smart Cities. Durch das neue Modell sollen künftige Bebauungen für Entscheidungsträger und Bürger visualisiert und greifbarer gemacht werden. Durch die Mixed-Reality-Brille oder eine App für mobile Endgeräte soll die reale Welt um die Darstellung zusätzlicher digitaler Informationen wie beispielsweise Straßennamen erweitert werden (Augmented Reality). „Digitale Modelle sind die Zukunft und können während der Benutzung individuell betrachtet und verändert werden.“, sagt die Kommunalreferentin. Somit können Betrachter die Stadt nach ihren Vorlieben gestalten.

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„Die Augmented Reality visualiert diese städtebaulichen Planungen und ist deshalb optimal für Bürgerversammlungen, Bauausschusssitzungen oder zur Präsentation vor Ort einsetzbar“, meint Bürgermeister Schmid. Ein sorgsamer Umgang mit den Daten sei dabei eine Grundvoraussetzung.

Schon im Januar 2019 können die Bürger auf einer Aussichtsplattform in Freiham Nord durch eine Mixed-Reality-Brille sehen, wie der Stadtteil in Zukunft aussehen soll. Das 3D-Stadtmodell stellt erst den Anfang einer ganzen Entwicklung dar. Somit soll München an die deutschlandweite Spitze der Digitaliserung katapultiert werden.

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Avin Khodakarim

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