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Findet die Container „ärgerlich“: Sebastian Kriesel (CSU), Vorsitzender des Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied.

Nahe dem S-Bahnhof Aubing

Nach Ärger um Container-Lager: Areal muss geräumt werden

  • Monika Wehrl-Herr
    vonMonika Wehrl-Herr
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Die 40 Lagercontainer, die seit November am Freihamer Weg wenige Meter entfernt vom S-Bahnhof Aubing stehen, haben für reichlich Verärgerung im örtlichen Bezirksausschuss (BA) gesorgt – und müssen nun voraussichtlich wieder entfernt werden.

München - Wie berichtet, liegt für sie laut Lokalbaukommission (LBK) keine Baugenehmigung vor. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind etwas kompliziert: Es sei zwar so, teilte ein Sprecher des Planungsreferats mit, dass die Fläche im nördlichen Bereich der Bahn gehöre und dafür das Eisenbahnbundesamt zuständig sei. Doch da dieser Bereich nicht bahnintern genutzt werde, falle er ebenso wie der südliche Teil unter die Planungshoheit der Stadt. Somit greife der Flächennutzungsplan, der die vermietete Fläche als allgemeine Grünfläche ausweise. Darüber habe man auch die Bahn informiert. Man werde dieses Schreiben prüfen und der Stadt antworten, teilte dazu ein Bahn-Sprecher auf Anfrage mit.

Der Mieter der Fläche, die Containerfirma Regionaler Lagerservice GmbH aus dem bayerischen Vogtareuth, will ebenfalls den Vorgang prüfen, teilte das Unternehmen unserer Zeitung auf Anfrage mit. Nach derzeitigem Sachstand müsste der Mieter die Container innerhalb einer bestimmten Frist wieder entfernen. Sollte dies nicht geschehen, drohe ihm ein Zwangsgeld. „In einer immer enger und dichter werdenden Stadt müssen unsere Grün- und Freiflächen einen hohen Schutz genießen“, begrüßte Sebastian Kriesel (CSU), Vorsitzender des Bezirksausschusses Aubing-Lochhausen-Langwied, das Vorgehen der Lokalbaukommission. Dazu gehöre aber auch die Verantwortung des Eigentümers. Auch wenn ein Grundstück vermietet werde, sei der Eigentümer, in dem Fall die Deutsche Bahn, für die ordnungsgemäße Verwendung mit in der Verantwortung, so Kriesel. „Ich erwarte, dass diese Fläche wieder zur Grünfläche umfunktioniert wird“, sagt der Stadtteilpolitiker.

mwh

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