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Das Aubinger Heizkraftwerk erwacht zum Kulturleben.

Oper im Herbst

Neuer Kulturtempel im Aubinger Heizkraftwerk

Das alte Aubinger Heizkraftwerk soll zum neuen Kulturtempel im Münchner Westen werden. Im Oktober geht es los. 

Aubing - Eingeworfene Fenster, alte rote Backsteinwände, ein hässlicher Bauzaun: Das alte Aubinger Heizkraftwerk ist eine Ruine. Das soll sich ändern. Die Eigentümer wollen die Ruine zu einem Kunst- und Kulturtempel ausbauen, wie die Hallo München berichtet

Bereits im Herbst soll in dem Kraftwerk eine Oper aufgeführt werden. Karin Binsteiner (Grüne) vom Bezirksausschuss Aubing, Lochhausen, Langwied forderte, dass Gebäude an Rupert-Bodner-Straße wieder zu nutzen. Es sei wahrlich keine Zierde mehr für das Viertel. „Es wird Zeit, dass etwas getan wird“, sagt Binsteiner. 

Seit 2005 befindet sich das Baudenkmal im Besitz der Brüder Christian und Michael Amberger, Geschäftsführer der in Gräfelfing ansässigen Firma Allguth. Ursprünglich wollte das Unternehmen im Heizkraftwerk einen neuen Firmensitz einrichten. „Doch das hat sich zerschlagen“, sagt Christian Amberger der Hallo München

Mixed-Reality-Techno-Oper

Die Gräfelfinger Geschäftsleute haben sich mit dem Komponisten Mathis Nitschke zusammengetan, der in dem Heizkraftwerk vom 18. bis 22. Oktober seine Oper „Maya“ aufführen wird. Das Stück ist eine „Mixed-Reality-Techno-Oper“ - eine Mischung aus Live-Gesang und digitalen Stimmen. Die Weite der Räume des Kraftwerks sollen für eine Installationen genutzt werden. Die Besucher können mit ihrem Smartphone in digitale Welten eintauchen, so die Ankündigung. 

Die Gebrüder Amberger kündigen mit der Oper weitere Veranstaltungen an. Sie halten trotz des Scheiterns des Konzertsaals für die Münchner Philharmoniker in dem Kraftwerk - darüber wurde diskutiert - an der Idee des Kunst- und Kulturtempels fest. Die Fabrik sei ein schönes Objekt, das Fantasien schüren könne. 

ch

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