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Bei dem Anschlag in der Istiklal-Straße im europäischen Teil Istanbuls wurden vier Menschen getötet.

Selbstmordattentat

Auswärtiges Amt: Keine Deutschen bei Anschlag in Istanbul verletzt

Berlin - Das Auswärtige Amt in Berlin hat türkische Angaben dementiert, wonach bei dem Selbstmordanschlag am Samstag in Istanbul auch ein deutscher Staatsbürger verletzt worden sei.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Auswärtigen Amtes gebe es keine deutschen Verletzten, sagte eine Ministeriumssprecherin am Samstagabend der Nachrichtenagentur AFP.

Zuvor hatte das türkische Gesundheitsministerium in einer vorläufigen Bilanz erklärt, zu den 36 Verletzten zähle ein deutscher Staatsbürger. Bei dem Anschlag in der Istiklal-Straße im europäischen Teil Istanbuls wurden zudem vier Menschen getötet.

Als Reaktion auf den Anschlag hatte das Auswärtige Amt deutschen Touristen in Istanbul zunächst geraten, vorerst in ihren Hotels zu bleiben. In den aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes hieß es am Abend aber nur noch, Reisenden in Istanbul werde "geraten, öffentliche Plätze, auch touristische Attraktionen und allgemein Menschenansammlungen in den nächsten Tagen zu meiden".

Allgemein wurden Reisende in Istanbul, Ankara und anderen Großstädten der Türkei zu "erhöhter Vorsicht" aufgerufen.

AFP

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