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Dem Werk 2 am Ostbahnhof geht es an den Kragen – für die Konzertsaalfans ein Freudenfest.

Ex-Pfanni- und Kultfabrik-Gelände

Abriss-Arbeiten für den neuen Konzertsaal beginnen

München - Das „Werk 2“ im Werksviertel am Ostbahnhof wird derzeit dem Erdboden gleichgemacht, auch um Platz für den neuen Konzertsaal zu machen.

Noch bis 1993 wurde in diesem Gebäude Pfannis Kartoffelpüree produziert. Und damit – so hoffen es jedenfalls alle Beteiligten – in sehr naher Zukunft die allerschönsten Klänge produziert werden können, rückte gestern der Bagger an. Das „Werk 2“ im Werksviertel am Ostbahnhofwird derzeit dem Erdboden gleichgemacht, Besitzer Werner Eckart höchstselbst setzte sich für einige Minuten ans Steuer. Ein Freudenfest vor allem für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem künftigen Hauptnutzer des dort geplanten Konzertsaals.

Bevor die Maschinen dem Gebäude den Garaus machten, wurde mit einem Weißwurstfrühstück gefeiert. Einst lagen hier die Partyziele Babylon, Milchbar oder das 11er. Ab 2018 sollen auf dem 8000 Quadratmeter großen Grundstück die Arbeiten für den Saal beginnen, in diesem Sommer startet ein Architektenwettbewerb. Bald eröffnet das benachbarte Werk 3, das mit einem besonderen Mieter- und Nutzungsmix aufwartet. Der Kunsthändler boesner hat dort bereits einen Flagship-Store; die Whitebox, eine Ausstellungshalle, hat im April ihr Programm vorgestellt.  

th

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