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Von der Dachterrasse des Technischen Rathauses aus hat man einen tollen Blick über die Stadt.

Aussichtsplattform gefordert

CSU will Dachterrasse des Technischen Rathauses wieder öffnen

CSU-Fraktionssprecher Fabian Ewald fordert die Dachterrasse des Technischen Rathauses wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diese ist bereits seit Jahren gesperrt.

München - Von oben hat man einfach die beste Aussicht auf München. Zu den bekannten Panorama-Blicken über die Stadt wie dem Olympiaturm, der Bavaria oder dem Alten Peter könnte bald ein neuer Aussichtspunkt hinzukommen: Das Dach des Technischen Rathauses an der Friedenstraße. Aus 63 Metern Höhe hätte man dort einen fantastischen Blick auf die Stadt und speziell den Münchner Osten, findet die Berg-am-Laimer CSU. Doch leider ist die Dachterrasse seit Jahren gesperrt.

CSU-Fraktionssprecher Fabian Ewald fordert daher, den Aussichtspunkt im 18. Stockwerk wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zudem soll die Stadtverwaltung mit Erklärungstafeln auf sichtbare markante Punkte wie das Werksviertel, den Ostbahnhof oder den Ostpark sowie auf historisch relevante Gebäude wie die Kirchen St. Michael Berg am Laim und Maria Ramersdorf hinweisen. „Berg am Laim wäre unter überschaubarem Aufwand um eine kleine Attraktion reicher“, findet Ewald.

Kommunalreferat prüft die Idee

Und das Technische Rathaus, dessen architektonischer Grundgedanke ein transparentes Verhältnis der Stadtverwaltung zu den Bürgern ist, würde stärker in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit rücken. Derzeit kommt man zwar ins oberste Stockwerk des Turmes, doch der Zugang zu den beiden Außenterrassen ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Das Kommunalreferat, zuständig für städtische Liegenschaften, prüft nun die CSU-Idee.

Dabei muss nicht nur der Aufenthalt auf den Dachterrassen sicher sein, es darf auch unten niemandem etwas versehentlich auf den Kopf fallen. Auf dem Dach steht außerdem ein 12 Meter hoher Windrotor. Er ist Teil des Kunstwerks „Courtyard in the Wind“ (Hof im Wind) des amerikanischen Performance-Künstlers Vito Acconci. Bei genügend Wind treibt der Rotor die Ringscheibe im öffentlich zugänglichen Innenhof an, die sich dann mit Wiese, Wegen, Bänken und Laterne langsam in Bewegung setzt. Allerdings ist der Rotor auf der Turmspitze derzeit wegen eines Defektes in der Bremsvorrichtung nicht in Betrieb. Ein Austausch und eine neue Steuerung seien vorgesehen, erklärt die Sprecherin des Baureferats, Dagmar Rümenapf. Die Drehscheibe im Innenhof drehe sich trotzdem. „Sie wird durch einen Elektromotor betrieben.“

Lesen Sie auch: Top 5: Die schönsten Dachterrassen-Lokale in München

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Berg am Laim – mein Viertel“.

C. Ick-Dietl

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