Retter eilten noch zur Wohnung

Schneller als die Feuerwehr: Frau bringt Bub daheim auf die Welt

München - Ein kleiner Bub hat am Freitag bewiesen, dass er jetzt schon einen starken Willen hat. Denn anstatt seine Geburt in einem Krankenhaus zu erleben, hatte er für seine Eltern andere Pläne.

Diesem kleinen Mann ist es wohl nicht schnell genug gegangen, endlich das Licht der Welt zu erblicken. Als am Freitagabend bei seiner Mutter die ersten Wehen einsetzten, hatte die die Geburtsklinik informiert und von der den Rat bekommen, doch ein Entspannungsbad zu nehmen. 

Doch innerhalb kurzer Zeit verkürzten sich die Intervalle zwischen den Wehen, sodass der Rettungsdienst anrücken musste. Ein Wagen des BRK und der Kindernotarzt der Berufsfeuerwehr machten sich auf den Weg zur Wohnung der 33-Jährigen in Berg am Laim - und schnell erkannten die Retter, dass es keinen Sinn mehr machen würde, die Hochschwangere in eine Klinik zu bringen. Denn: Innerhalb weniger Minuten brachte die Frau in den eigenen vier Wänden einen gesunden Jungen zur Welt. Der stolze Vater durfte schließlich die Nabelschnur durchtrennen. Nach der Geburt kamen Mutter und Sohn zur Untersuchung in ein Münchner Krankenhaus. 

Eine ähnliche Geschichte hat übrigens auch die kleine Jasmin erlebt - auch sie hatte es Anfang November eilig.

mol

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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