News-Ticker: 13 Deutsche teils lebensgefährlich verletzt - Tote möglich

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Mit der Hilfe von Türstehern und Zivilbeamten stellte das Rauschgiftdezernat fest, dass in der Münchner Disco „Grinsekatze“ mit Drogen gehandelt wird. 

Jede Menge Drogen sichergestellt

Razzia in der Grinsekatze: So kam die Polizei auf die Spur

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München - 24 Personen haben Drogenfahnder bei einer Razzia in der Münchner Disco „Grinsekatze“ festgenommen. Jetzt hat die Polizei weitere Details der Aktion verraten. 

In der Münchner Disco „Grinsekatze“ in den Optimolwerken hatten Drogenfahnder in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Razzia durchgeführt. Mit Erfolg: Die Beamten nahmen 24 Personen fest. Zudem stellten die Fahnder verschiedene Drogen sicher. Auf den Drogenhandel und -konsum im Club aufmerksam geworden war das Rauschgiftdezernat München durch Aussagen der Türsteher und durch eingesetzte Zivilbeamte. 

Über die Menge der konfiszierten Betäubungsmittel war bislang nichts bekannt, auf Anfrage unserer Onlineredaktion erteilte das Rauschgiftdezernat jetzt Auskunft. Bei den festgenommenen Personen fanden die Beamten 60 Ecstasy-Tabletten, zwölf LSD-Trips, 31 Kapseln MDMA, 0,7 Gramm Kokain, sechs Joints und fünf Gramm Marihuana. Zudem stellten sie 20 Packungen mit Rauschgift sicher. Um welche Art es sich dabei im Detail handelt, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. 

Auch im Zuge der anschließenden Wohnungsdurchsuchungen bei den 24 betroffenen Personen, wurden die Ermittler fündig: 50 Gramm Marihuana und 30 LSD-Trips zogen die Beamten aus dem Verkehr. 

Bereits im Vorfeld hatten Drogenfahnder immer wieder Sammelkontrollen in den übrigen Clubs auf dem Optimolgelände, in der angrenzenden Kultfabrik sowie in den Clubs im sonstigen Stadtgebiet durchgeführt. Beispielsweise im Katz&Maus im Juli vergangenen Jahres, genauso wie im PurpleClub im April diesen Jahres. Grundsätzlich, so die Auskunft des Rauschgiftdezernats, werde die Clubszene im Hinblick auf Betäubungsmittelmissbrauch ständig beobachtet. 

Die festgenommenen Personen müssen nun mit Konsequenzen rechnen. Bei erstmaligem Verstoß mit Marihuana, bei dem die sichergestellte Menge dem eigenen Konsum dient, erfolgt zwar eine Einstellung des Verfahrens. Mehrfachtäter erwartet aber eine Geldstrafe. Alle Verstöße mit harten Drogen werden zumeist ebenfalls mit Geldstrafen in Höhe von 40 bis 80 Tagessätzen geahndet. 

hb

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