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Einsatz am „Hi-Sky“: Die Feuerwehr musste am Dienstag 14 Menschen aus dem Riesenrad befreien

„Hi-Sky“ steckte fest

Brand im Werksviertel: Feuerwehr muss 14 Menschen aus dem Riesenrad befreien

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Nach einem Brand ging am Riesenrad „Hi-Sky“ im Werksviertel nichts mehr. 14 Menschen saßen fest. Die Feuerwehr musste zu einem Trick greifen.

München - Schreckminuten für mehrere Besucher des Riesenrades „Hi-Sky“ am Münchner Ostbahnhof: Am Dienstagnachmittag ist es zu einem Brand im Verteilerkasten der Touristen-Attraktion gekommen. Das Feuer war schnell gelöscht, wie die Feuerwehr mitteilte - doch in der Folge ließ sich das Riesenrad nicht mehr bewegen. 14 Menschen mussten aus dem Fahrgeschäft befreit werden.

München: „Hi-Sky“ bewegt sich nach Brand nicht mehr - Feuerwehr wendet Trick an

Der Grund: Durch das Feuer hatte sich das Riesenrad automatisch stromlos gestellt. Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Mitarbeitern des Geschäfts gelang es aber, die Lage mittels eines bereits vorab bei Übungen trainierten Tricks zu bereinigen: Das Riesenrad konnte mit gezielten Gewichtsverlagerungen in den Gondeln verschoben werden.

Jede einzelne Gondel wurde den Angaben zufolge zum Einstiegspunkt verschoben - auf diese Weise konnten die Fahrgäste die Kabinen verlassen. Als alle Insassen befreit waren, wurde mithilfe einer Hubrettungsbühne das Fahrgeschäft nochmals kontrolliert.

Riesenrad im Münchner Werksviertel: „Hi-Sky“ steckte fest - Sachschaden noch unklar

Verletzt wurde bei dem Zwischenfall glücklicherweise niemand. Den entstandenen Sachschaden konnte die Feuerwehr allerdings nicht beziffern. Das Hi-Sky ist ein wichtiger Teil der Elemente, die aus dem Werksviertel ein Trendviertel machen sollen.

Noch schlimmer hat es am Dienstag Gäste eines Freizeitparks in Bayern getroffen: Sie saßen auf einem Aussichtsturm fest - Bundeswehr, Polizei und Luftrettung brachten sie per Hubschrauber in Sicherheit. Im Sommer war ein Mann auf einem Musikfestival in Franken infolge eines Sturzes aus einem Riesenrad gestorben.

fn

Ein 19-jähriger Schüler ist an den Folgen seines Konsums der Party-Droge Ecstasy gestorben. Besonders tragisch: Er probierte das Betäubungsmittel zum ersten Mal.

Zu einem schweren Arbeitsunfall kam es am Donnerstagnachmittag in der Luisenstraße. Ein Bauarbeiter stürzte mehrere Meter ab.

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