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Die Asylunterkunft in Berg am Laim in der Neumarkter Straße.

Mann brachte Waffe illegal nach Deutschland

Tote Asylbewerberin: Neue Erkenntnisse

München - Ende November hat sich die 28-jährige Tschetschenin in einer Asylunterkunft in München erschossen. Gegen ihren Mann wurde Haftbefehl wegen Verstößen nach dem Waffengesetz erlassen. Er sitzt in U-Haft.

Ende November ist eine 28-jährige Asylbewerberin an einer Schussverletzung gestorben. Die Polizei hatte vermutet, sie habe sich die tödlichen Verletzungen aufgrund psychologischer Probleme selbst zugezogen. Nach weiteren Ermittlungen besteht hieran kein Zweifel, teilte die Polizei am Freitag mit. Sie war in der Damendusche der Asylunterkunft in der Neumarkter Straße in Berg am Laim gefunden worden.

Der Ehemann der 28-jährigen Tschetschenin wurde wegen im Raum stehender Waffendelikte festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde vom Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen Verstößen nach dem Waffengesetz erlassen. Seitdem sitzt der 38-Jährige, ebenfalls Asylbewerber, in Untersuchungshaft. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte er die Waffe mit dazugehöriger Munition, mit der sich seine Ehefrau erschossen hatte, illegal gekauft und in die Bundesrepublik eingeführt.

Sowohl die von der Familie bewohnten Räume in der Asylbewerberunterkunft als auch der dort angefallene Müll wurde nach weiteren Beweismitteln durchsucht. Weitere Waffen konnten nicht gefunden werden. Die Kinder befinden sich in der Obhut des Jugendamtes

mm/tz

Bilder: Tote Frau in Asylbewerberheim gefunden

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