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Der Zug aus Verona fuhr ohne Halt durch München.

Kurzzeitige Sperrung am Morgen

Während der Fahrt: Männer springen von Güterzug

Erneut hat die Polizei mehrere Männer aufgegriffen, die von einem Güterzug gesprungen waren. Und das während der Fahrt! Verletzt wurde niemand, auch die Beeinträchtigungen waren glücklicherweise gering. 

München - Wie die Bundespolizei berichtet, passierte der Einsatz am Mittwochmorgen, 13. September, gegen 7 Uhr. Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn meldete der Bundespolizei, dass sich im Bereich des Güterbahnhofes Ost unberechtigterweise mehrere Personen aufhielten.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um sieben Personen handelte, die von einem fahrenden Güterzug gesprungen waren. Der Zug aus verona war ohne halt durch München gefahren, hatte seine fahrt an der Stelle aber verlangsamt. 

Die Männer bewegten sich in Richtung der S-Bahnstation Berg am Laim. Alle Personen wurden von der Bundespolizei aufgegriffen. Dazu war nötig sie Strecke im bereich des Bahnhofs kurzzeitig zu sperren - davon betroffen waren die Linien S4 und S6. 

Vier der sieben Migranten stammen nach eigenen Angaben aus Papua-Neuguinea, zwei von der Elfenbeinküste und einer aus Nigeria. Bei ersten polizeilichen Maßnahmen stellten die Migranten ein Asylbegehren. Sie werden zuständigkeitshalber an die Bayerische Landespolizei weitergeleitet. 

Kein Zug und keine S-Bahn mussten eine Schnellbremsung einleiten. Es kam nur kurzfristig zu betrieblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. 

Erst am Montag hatte die Polizei sechzehn Männer gefasst, die ebenfalls von einem Zug aus Verona gesprungen waren. 

mm/tz

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