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Der Rohbau der griechischen Schule.

Opposition kritisiert Reiters Kompromisslinie

Was passiert mit der griechischen Schul-Ruine in Berg am Laim?

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Der Rathauschef will Griechen ermöglichen, ihre Schule doch noch zu bauen. Die Bayernpartei und die Grünen wollen das Grundstück aber zurück.

München - Die Opposition im Münchner Stadtrat reagiert mit Verwunderung auf die Initiative von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Der Rathauschef hatte verlauten lassen, dass er im Streit um die griechische Schule in Berg am Laim moderieren will. Reiter schlägt vor, dass die Stadt und Griechenland das Areal gemeinsam nutzen. In weiteren Gesprächen will der OB klären, ob das Grundstück sowohl für eine Erweiterung des Michaeli-Gymnasiums als auch für eine griechische Grund- und Teilhauptschule zu nutzen ist.

Reiters Vorstoß hatte zuletzt bereits im zuständigen Bezirksausschuss für Unverständnis gesorgt. Denn eine Doppelnutzung des Areals sei nur möglich, wenn der bestehende Rohbau abgerissen würde, hieß es seitens der Griechen. Die sehen den unvollendeten Bau als ihr Hoheitsgebiet an, obwohl das Grundstück inzwischen wieder der Stadt gehört.

Die sieht sich derweil noch mit einem anderen Problem konfrontiert, denn es gibt einen Stadtratsbeschluss aus dem Vorjahr. Und der besagt eindeutig, dass das Areal ohne die griechische Schule weiter überplant werden soll. Die Bayernpartei ist sauer und hat einen Antrag gestellt. Fraktions-Vize Richard Progl: „Mit fadenscheinigen Argumenten weigert sich die griechische Regierung seit Monaten, das Grundstück an der Hachinger-Bach-Straße freizugeben, obwohl es per Gerichtsurteil längst wieder Eigentum der Stadt München ist. Wir fordern den Oberbürgermeister eindringlich auf, nicht am gültigen Stadtratsbeschluss vorbei mit den Griechen erneut zu verhandeln.“

Sascha Karowski

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