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Eine Übersicht über das entstehende Werksviertel bietet diese Grafik.
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Auf dem Dach von Werk 3 hat neben einer Eventfläche auch eine Kräuter- und Blumenwiese samt Schäferhütte Platz.
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Das Werk 3 (1) ist das erste fertige Werksviertel-Gebäude.
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Die Nachtkantine gehört zur Geschichte des Viertels.
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Das Werk 1 in der früheren Pfanni-Hauptverwaltung ist der Hotspot für digitale Media-Startups.
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Das Erlebnis-Kraftwerk Kulti-Kids muss weichen.
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Mann mit Überblick: Architekt Johannes Ernst auf der Dachterrasse von Werk 3. Von hier hat man freie Sicht auf die Medienbrücke, das entkernte Atlas-Gebäude und die Baustelle von Werk 12.

Ein Rundgang in Bildern & Video

Das Werksviertel wächst: Wir erklären, was wo entsteht

München - Auf dem ehemaligen Pfanni-Gelände hinter dem Ostbahnhof wird kräftig gebaut, auch der neue Konzertsaal wird hier beheimatet sein. Ein Rundgang mit den Architekten.

Das Werksviertel im Münchner Osten wächst. Die ersten Bauten sind fertig, neue Baustellen werden vorbereitet. Auf dem ehemaligen Industriegelände soll bis 2020 ein vielfältiges Stadtquartier entstehen. Bei einem Rundgang gab Johannes Ernst von Steidle-Architekten einen Überblick über das Projekt.

1.) Ganz groß in Pfanni-Orange: Das Werk 3 ist das erste fertige Werksviertel-Gebäude. Die ehemalige Knödel-Produktionsstätte ist das Herzstück des neuen Viertels. Auf 25.000 Quadratmetern gibt es 50 unterschiedliche Mieter. Von Kunstateliers über Büros, Handel bis hin zu Showroom, Gastro und Entertainment.

2.) Auf dem Dach von Werk 3 hat neben einer Eventfläche auch eine Kräuter- und Blumenwiese samt Schäferhütte Platz. Tatsächlich sollen hier mal Schafe weiden. Bis dahin sind Blech-Schäfchen aufgestellt. Zudem sind Bienenvölker für eine Imkerei geplant.

3.)Angrenzend ans Werk 3 das alte Silo. Saniert und aufgestockt wird es 2018 zum Hotel- und Hostel-Gebäude.

4.) Die nächste Baustelle: Das Werk 12. Entstehen soll ein schickes Gebäude mit Loft- und Industrie-Charakter. Und mit möglichst frei gestaltbaren Räumen, die durch ihre Deckenhöhe von 5,50 Meter auch zweietagig nutzbar sind – für Büros, Kreativwirtschaft, Fitness und Entertainment.

5.) Hinter dem Werk 3: Die Baustelle für den neuen Konzertsaal. Das Grundstück hat genau die Maße der Oper an der Maximilianstraße: 118 mal 58 Meter. Beim Abriss der ehemaligen Clubs stieß man auf riesige alte Fundamente. Der Abbruch dauert deshalb schon zwei Monate länger als geplant. Der Architekturwettbewerb zum Konzertsaal wird ohnehin erst im Mai entschieden. Damit das Gebäude auch tagsüber „lebt“, wünscht sich Architekt Johannes Ernst nicht nur architektonische Selbstverwirklichung, sondern zumindest im Erdgeschoss Normalität. Vielleicht durch musikaffine Läden.

6.) Die Nachtkantine gehört zur Geschichte des Viertels. Von 1969 bis 1996 war es die Pfanni-Werkskantine. Zur Kultfabrik-Zeit wurde sie zur Nachtkantine. Nach wie vor trifft man sich hier auf einen Happen bei Live-Musik, Tanz und Schlager. Das Lokal soll auch im neuen Werksviertel weiterleben. Ins Haus soll dazu das Pfanni-Kartoffelmuseum einziehen.

7.) Das Werk 1 in der früheren Pfanni-Hauptverwaltung ist der Hotspot für digitale Media-Startups. Im Gründerzentrum werden Büroflächen mit Veranstaltungen und Appartements kombiniert. Die Kreativität drückt sich auch in der Fassade aus. Die Bullaugen unter den Rechteck-Fenstern waren ursprünglich nicht geplant, geben dem Gebäude aber einen interessanten Look. Nun will man den Stilbruch bei der geplanten Aufstockung und Erweiterung fortsetzen.

8.) Das Erlebnis-Kraftwerk Kulti-Kids muss weichen. Es steht dem geplanten Zentralpark im Weg. Das zum Spielparadies umgebaute Heizkraftwerk der alten Pfanni-Fabrik war der erste große Technoclub auf dem Kunstpark-Gelände. Der alte Schornstein gleich daneben bleibt als Relikt und Orientierungspunkt.

Carmen Ick-Dietl

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