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Die stressige Flucht fand für Mangall ein nasses Ende.

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Aus Angst vorm Arzt: Pferd reißt aus - und muss gerettet werden

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München - Eine tierische Flucht fand am Freitag ein nasses Ende: Ein Pferd floh aus der Tierklinik in Aschheim und wurde stundenlang gesucht. Zum Schluss musste die Feuerwehr ran.

Falls Sie bisher nicht gewusst haben sollten, was Latrophobie ist – die tz erklärt’s Ihnen anhand eines tierisch handfesten Beispiels. Es handelt sich dabei um die Angst vor dem Arzt, und die trieb Stute Mangall (11) offensichtlich raus aus der Tierklinik in Aschheim und rein in die freie Wildbahn. Doch zum Glück ging’s glimpflich aus für Pegasus. Nach seinem Flug per Kran geht es in der Veterinärklinik nun ans Erholen vom Stresstest.

Der Kaltblüter wurde von einer Tierärztin betäubt.

Doch der Reihe nach: Mangall riss am Freitag gegen 9.30 Uhr aus der Tierklinik aus, wo sie wegen einer Verletzung behandelt werden sollte. Die Aktion rief neben den Betreuern gleich vier Polizeistreifen auf den Plan, die nach dem fliehenden Pferd suchten. Nach rund einer Stunde wurden sie in einem Wassergraben, genauer: einem Abfanggraben nahe des Golfplatzes an der Ismaninger Straße. Doch eine ruhige Kugel schob sie nicht. Weiter ging die Jagd bis zu einer Schleuse im Stadtgebiet knapp jenseits der Landesgrenze. Und dort war Endstation. Eine Tierärztin betäubte das Turbo-Tier. Mangall wurde ruhig, und man konnte die schwierige Transport-Operation beginnen.

Schwierig, weil man die elfjährige Stute ohne Betäubung unmöglich über die zehn Meter hohe Böschung zum bereitstehenden Transporter gebracht hätte. Es folgte die Sicherung per Zügel, pardon: Leinen, und dann hob es das Pferdl durchs Lüftl. Per Seilwinde unter freundlicher Mithilfe der Feuerwehren Aschheim und München.

Ein Ladekran erledigte den Rest, sodass knappe vier Stunden nach Mangalls Flucht der Einsatz beendet werden konnte.

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