+
Charles Graf von Faber-Castell (37) und seine Frau Melissa Eliyesil wurden Opfer eines Einbruchs. 

Wer hat was beobachtet?

Beim Bleistift-Grafen Faber-Castell wurde eingebrochen – sechsstelliger Schaden

  • schließen

Einbrecher sind über den Balkon in die Wohnung von Charles Graf von Faber-Castell und seiner Ehefrau eingestiegen. Der Schaden ist riesig: sechsstellig. Die Polizei sucht dringend Zeugen. 

München - Der Name Faber-Castell steht für den weltgrößten Hersteller von Bunt- und Bleistiften. Die einflussreiche Unternehmerfamilie besteht in zehnter Generation. All das haben die Einbrecher vermutlich kaum gewusst, als sie in Bogenhausen über den Balkon in die Wohnung von Charles Graf von Faber-Castell (37) und seiner Frau Melissa Eliyesil einstiegen. Der Schaden ist nach tz*-Informationen sechsstellig. 

Den Tätern fielen kostbarer Schmuck und Uhren in die Hände. Eine genaue Übersicht über die gestohlenen Wertgegenstände liegt nach Auskunft der Polizei allerdings bisher noch nicht vor. Die Familie hat die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus am Montag um 12 Uhr verlassen und kehrte erst am Mittwoch gegen 23 Uhr wieder zurück. Irgendwann in der Zwischenzeit hatten Einbrecher die Balkontür mit Gewalt geöffnet und die Wohnräume durchsucht. 

Unter der Rufnummer 089/2910-0 sucht die Polizei (Einbruchs-Kommissariat K53) dringend Zeugen, die im fraglichen Zeitraum vielleicht eine verdächtige Beobachtung gemacht haben. 

Charles Alexander Graf von Faber-Castell ist der Sohn des Firmeninhabers Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell. Im Mai 2012 feierte er auf Schloss Stein bei Nürnberg – dem Familiensitz in Franken – eine glanzvolle Traumhochzeit mit seiner schönen Frau Melissa. Ihr Brautkleid bestand aus sechs Spitzenarten, die die Designerin Eva Cavalli in dreimonatiger Arbeit anfertigte. Und mit ihnen feierten mehrere hundert Gäste, darunter viele Vertreter des deutschen Hochadels und viele Prominente aus dem In- und Ausland. 

Das Paar hatte sich im Jahr 2009 in New York kennengelernt. Mittlerweile haben die beiden zwei Kinder. Die Firma Faber-Castell produziert jährlich zwei Milliarden holzgefasste Stifte. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben etwa 8000 Mitarbeiter an Produktionsstätten in neun Ländern. In 120 Ländern hat die Firma Handelsvertretungen.

So schützen Sie sich vor Einbrechern

Einbrecher nehmen meist den Weg des geringsten Widerstands. Deshalb gilt laut Polizei: Fenster und Türen immer schließen, wenn man das Haus verlässt! Zudem empfiehlt es sich, bei Fenstern und Türen aufzurüsten. Ein Querriegel stabilisiert die Tür. Wichtig: Auch die Balkontür sollte einbruchsicher sein. Bei Fenstern empfehlen sich absperrbare Griffe. So können Einbrecher das Fenster nicht öffnen, wenn sie ein Loch ins Glas schlagen.

*tz ist teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Lesen Sie hier: „Einbrecher kommen nachts“: Das steckt hinter Einbruchs-Mythen. Und: Dieser Einbrecher bereut sein Vorhaben bitterlich.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Bogenhausen – mein Viertel“.

Es bleiben auch seelische Schäden:

Video: Glomex

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kreisverwaltung prüft: Bald Tempo 50 am ganzen Ring?
In München könnte es bald nirgends mehr schneller als Tempo 50 gehen, auch nicht am Mittleren Ring. Aus einem ganz bestimmten Grund.
Kreisverwaltung prüft: Bald Tempo 50 am ganzen Ring?
Oktoberfest 2018: Alle Infos zur Reservierung in den Wiesn-Zelten
Oktoberfest 2018 in München: Wie geht die Tischreservierung im Bierzelt? Hier finden Sie alle Infos zur Reservierung von Tischen und Plätzen auf der Wiesn.
Oktoberfest 2018: Alle Infos zur Reservierung in den Wiesn-Zelten
Nach Störungen am Dienstagabend: S-Bahnen fahren wieder normal
Zahlreiche Pendler sind auf den S-Bahn-Verkehr angewiesen. Doch immer wieder kommt es zu Störungen, Sperrungen und Ausfällen. In unserem News-Ticker informieren wir Sie …
Nach Störungen am Dienstagabend: S-Bahnen fahren wieder normal
Alte Flughafentribüne von Schimmel befallen - hilft ein FCB-Star? „Es gibt Gespräche“
Die Stadt sucht noch immer eine Nutzungsmöglichkeit für das seit Jahren ungenutzte Bauwerk in Riem. Es geht um die alte Flughafentribüne. 
Alte Flughafentribüne von Schimmel befallen - hilft ein FCB-Star? „Es gibt Gespräche“

Kommentare