Der Überfall geschah am Europaplatz oberhalb des Friedensengels in München-Bogenhausen
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Der Überfall geschah am Europaplatz oberhalb des Friedensengels in München-Bogenhausen

Filmreife Kriminaltat

Filmreifer Raub am Friedensengel: Radfahrer wird Super-Luxus-Uhr gestohlen

Unglaublicher Vorfall am Montagabend in München: Ein Radfahrer wird beim Stopp in Sekundenschnelle beklaut - und verliert seine enorm teure Armbanduhr.

München - Es waren spektakuläre Szenen wie aus einem Krimi: Ein 53-jähriger Münchner fährt am Abend gegen halb neun mit seinem Radl durch München*. Am Europaplatz (Bogenhausen) muss er anhalten. Direkt hinter ihm: ein Roller mit zwei Männern. Unglaublich: Plötzlich steigt der Sozius des Roller-Fahrers vom Gefährt, springt auf das Opfer zu und stößt ihn von seinem Radl! Dann dreht der Angreifer den linken Arm des Radfahrers nach hinten und zieht ihm mit gekonnten Bewegungen seine sündteure Armbanduhr vom Handgelenk. Ebenso schnell wie der Angriff stattgefunden hat, springt der Dieb wieder zurück auf den Roller – und die beiden brausen davon.

München: Roller- attackieren Radfahrer - Und entwenden Super-Luxus-Uhr

Tatsächlich ereigneten sich diese Szenen am Montagabend genau so – geschockt und mit leichten Verletzungen von dem ­Überfall blieb der 53-Jährige zurück. Sofort leitete die Polizei* eine Fahndung nach den Tätern ein – bisher jedoch erfolglos. Bei der gestohlenen Uhr handelt es sich um ein Super-­Luxus-Exemplar – eine Patek Philippe. Der Preis für Stücke dieser Marke ist mindestens fünf-, manchmal sogar sechsstellig.

Von den Tätern fehlt jede Spur, weshalb die Polizei einen Zeugenaufruf gestartet hat. Beide Täter sind etwa 25 Jahre alt, 1,85 Meter groß und sportlich. Der Fahrer war dunkel gekleidet und trug einen schwarzen Motorradhelm und ein Tuch über Mund und Kinn. Der Beifahrer trug ein dunkles Oberteil mit gelben Punkten an den Armen, ebenfalls einen schwarzen Helm und ein Tuch vorm Mund. Zeugen melden sich unter 089/29 100.

Währenddessen ist es nördlich von München zu einem größeren Unfall gekommen. Tausende Liter Kerosin* könnten in das Grundwasser fließen *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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