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Runderneuert: Das BayWa-Hochhaus im Arabellapark.

Nach drei Jahren

1200 Mitarbeiter zurück im runderneuerten BayWa-Hochhaus

Nach rund drei Jahren Generalsanierung sind seit vergangener Woche rund 1200 BayWa-Mitarbeiter wieder zurück in ihrer Zentrale in Bogenhausen.

München - Nach rund drei Jahren Generalsanierung ist die Umgestaltung des 1969 errichteten Sternhauses so gut wie abgeschlossen. Auch das Sahnehäubchen im obersten Stockwerk ist schon fertig: Eine Konferenzzone samt Veranstaltungsraum mit einem einzigartigen Panoramablick auf München und die Alpen.

Das BayWa-Hochhaus gehörte schon vor seiner Sanierung zu den markantesten Bauwerken im Arabellapark. Doch dem Konzern, der hier seit 40 Jahren seine Zentrale hat, war das Haus zu klein geworden. Nun ist es um rund elf Meter, von 17 auf 20 Stockwerke gewachsen. Die Aufstockung, geplant vom Münchner Architekturbüro Hild und K, bringt dem Konzern eine zusätzliche Bürofläche von etwa 7000 Quadratmetern. Da die drei zusätzlichen Etagen leicht zurückversetzt und mit unterschiedlichen Höhen sowie einem anderen Material realisiert wurden, wirkt der gesamte Baukörper nun optisch schlanker und leichter. Die großzügigen Verglasungen und die Metallverkleidung des Aufsatzes lassen das Hochhaus zudem eleganter wirken.

Das Gebäude ist komplett entkernt und saniert worden. Nun sind die Büroräume zu modernen Arbeitswelten umgebaut. Um die bislang düstere Atmosphäre im Gebäudekern zu verbessern, wurde durch neue großflächig verglaste Bereiche Tageslicht ins Innere jedes Geschosses geleitet. Ganz fertig sind die Arbeiten allerdings noch nicht. Im Hochhaus werden derzeit drei Stockwerke für die „BayWa.r.e.“, das Tochterunternehmen für erneuerbare Energien, hergerichtet.

Bis zum Jahreswechsel sollen auch die Restarbeiten am Campusgebäude abgeschlossen sein. Der separate Campus verfügt über sechs Geschosse und ergänzt das kreuzförmige Haupthaus um insgesamt rund 7200 Quadratmeter. Eine Esplanade verbindet den Neubau mit dem Hochhaus, in dessen Erdgeschoss Kantine, Cafeteria und Foyer untergebracht sind. Die Bauten werden eingebettet in eine 13 000 Quadratmeter große, parkähnliche Außenanlage. Aber auch die muss noch gestaltet werden. Komplett fertig wird das Gesamtprojekt daher erst 2018 werden. Die BayWa sitzt künftig in ihrer Konzernzentrale nicht mehr als Eigentümer, sondern nur noch als Mieter. Ende des Jahres geht das Gebäude in den Besitz des Münchner Immobilien-Investors WealthCap über. 

Carmen Ick-Dietl

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