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Die Privataufnahme belegt: Es herrscht reger Verkehr. Die Klagen über die Aktivitäten von Hallenkönig Wolfgang Nöth auf dem Gelände an der Musenbergstraße in Johanneskirchen reißen nicht ab.

Hauptgrund An- und Abfahrt?

Weiter Theater um die „Neue Theaterfabrik“ in Johanneskirchen

Schon im Frühjahr berichteten wir über die Probleme der „Neuen Theaterfabrik“ im Nordosten Münchens. Konnten die Wogen mittlerweile geglättet werden? Nicht wirklich. Wolfgang Nöth befindet sich in der Warteschleife.

Am Donnerstag lagen bei Wolfgang Nöth die Nerven blank. Da beklagte er sich im Bogenhauser Planungsunterausschuss, Presse und Stadtteilpolitiker wollten ihm mit „viel Blödsinn“ schaden. Der Hintergrund: Die Stadt hat Nöth noch immer keine Genehmigung für seine „Neue Theaterfabrik“ in Johanneskirchen erteilt. Bislang habe es nur grünes Licht für fünf Einzelveranstaltungen gegeben, so der stellvertretende Leiter der Lokalbaukommission, Thomas Rehn. „Es ist klar, dass es auf Dauer so nicht geht.“ Derzeit stimme man mit dem Gesundheitsreferat ab, wie man mit den Lärmwerten zum mittlerweile vorliegenden Bauantrag umgehe. 

Neue Theaterfabrik: Größter Lärm durch die An- und Abfahrt?

Fakt ist: In der Musenbergstraße, wo Nöths neues Veranstaltungsobjekt liegt, gibt es Wohnungen. Bis zur nächsten Veranstaltung am 21. September wird es laut Rehn sicher noch keine Genehmigung für die Theaterfabrik geben. Die Bauaufsicht würde dieses Konzert daher gerne abermals als Einzelveranstaltung billigen. „Dann könnten auch Lärmmessungen stattfinden.“ Der Lärm entstehe vor allem durch die An- und Abfahrt der Zuschauer, glaubt Rehn. „Soll ich den Leuten ab 22 Uhr den Mund verkleben? Das geht mir zu weit“, schimpfte Nöth. 

Zum Erstaunen der Stadtteilpolitiker beurteilt die LBK die Verkehrssituation auf der Musenbergstraße als unbedenklich.  „Keiner will jemandem schaden, wir wollen nur Kultur machen“, so Nöth. Der BA wolle das nicht verhindern, „aber es muss für alle passen“, stellte man klar. Nach dem nächsten Konzert soll es ein Treffen mit den Nachbarn geben.

ick

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