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Die Baustelle am Klinikum Bogenhausen.

Die Arbeiten gehen los

Klinikum Bogenhausen wird saniert:  Alles hängt an diesem Projekt

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Jetzt geht’s los am Klinikum Bogenhausen: Die Arbeiten für den Erweiterungsbau haben begonnen. Danach geht’s dann mit der Sanierung weiter.

München - Bogenhausen baut intensiv! Problem: Das Klinikum ist das Herzstück des städtischen Sanierungskonzepts. Die tz weiß: Alles hängt an Bogenhausen! „Es ist das Flaggschiff der Kliniken, der größte und der teuerste Block. Und es wird der kritischste sein, da die Sanierung dann im Bestand erfolgen muss“, verrät ein Insider der tz. Technisch sei es eine Herausforderung, und es gebe anders als etwa in Harlaching oder Schwabing kaum Platz zum Ausweichen. „Für das Gelingen der Sanierung der Kliniken muss Bogenhausen im Zeit- und im Kostenrahmen bleiben.“ Der Baubeginn war bereits einmal verschoben worden. „In Schwabing haben wir deswegen eine Abteilung länger belassen müssen. Der Druck auf die Geschäftsführung ist enorm hoch.“

Geplant ist ein Neubau für größere OP-Trakte sowie die Intensiv- und Beatmungsstationen. Jetzt wird das Baufeld geräumt, Bäume müssen für einen Heli-Landeplatz weichen. Mitte 2019 soll Spatenstich sein. Parallel zum Neubau gibt es Umbauarbeiten in bestehenden Gebäuden. Die wiederum sollen dann umfangreich saniert werden, wenn die Erweiterung im Osten fertig ist. Erst danach können Abteilungen aus Schwabing nach Bogenhausen umziehen. 395 Millionen Euro soll das kosten – den Löwenanteil des Sanierungspakets. „Ich freue mich sehr, dass mit dem Projekt in Bogenhausen nun begonnen werden kann“, sagt CSU-Vize Hans Theiss (40). Horst Lischka (54), bei der SPD für Kliniken zuständig, ergänzt: „Es ist wichtig, dass die Bürger nun auch sehen, dass etwas vorangeht.“

Der Anbau soll Platz unter anderem für den OP-Trakt bieten. Der Spatenstich ist Mitte nächsten Jahres.

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