Viele Klinikärzte in Bayern sind ausgebrannt
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Ein 19-Jähriger ist in München an den Folgen seines erstmaligen Ecstasy-Konsums gestorben (Symbolbild).

Tragischer Fall

Junge Münchner treffen sich, um Verbotenes auszuprobieren - am Ende ist einer (19) tot

  • Stefanie Wegele
    vonStefanie Wegele
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Ein 19-jähriger Schüler ist an den Folgen seines Konsums der Party-Droge Ecstasy gestorben. Besonders tragisch: Er probierte das Betäubungsmittel zum ersten Mal. 

München - Ein 19-Jähriger ist in München nach dem Konsum von Ecstasy gestorben. Der Schüler konsumierte am Freitag mit Freunden offenbar das erste Mal Betäubungsmittel. Laut Polizei nahm der junge Mann in der Wohnung seiner beiden Bekannten in Bogenhausen die Partydroge. Daraufhin erlitt er einen Krampfanfall. Einsatzkräfte begannen sofort damit, den 19-Jährigen zu reanimieren. Doch vergeblich. Der Schüler starb in einer Klinik.

München: 19-Jähriger stirbt an Ecstasy - Polizei spricht von einem Ausnahmefall 

Nach Angaben von Hubert Halemba, dem Vizechef des Drogendezernats, kommt es extrem selten vor, dass ein so junger Mensch bei einem einmaligen Konsum von Rauschgift stirbt. „Im Schnitt sind Menschen, die an Drogen sterben, zwischen 37 und 39 Jahre alt“, sagt der Experte. In der Regel nehmen diese etwa 15 bis 20 Jahre lang regelmäßig Drogen und sterben schließlich an einem Mix an verschiedenen Betäubungsmitteln.

Junge Männer aus München wollen gemeinsam etwas ausprobieren - am Ende ist 19-Jähriger tot

„Das Gefährliche an Ecstasy ist, dass jeder Mensch unterschiedlich darauf reagiert“, sagt Halemba. Das reiche von ausgelassener Stimmung bis hin zu Nierenversagen. Es gebe zudem Ecstasy mit unterschiedlichen Wirkstoffen und Dosierungen. „Man weiß nie, welche Dosierung und welchen Stoff man bekommt“, warnt der Vizechef.

Der 19-Jährige ist bisher der 30. Münchner, der 2019 im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums an Drogen gestorben ist. 2017 waren es 16. Die Zahl der Drogentoten geht seit Jahren in Wellenbewegungen auf und ab. 

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Keine Erinnerung, Willenlosigkeit bis hin zur Lähmung, Enthemmung oder auch Bewusstlosigkeit: Verbrechen mit K.o-Tropfen sind bei Sexualstraftätern beliebt.

Ein polizeibekannter Sexualstraftäter versuchte einen 13-jährigen Jungen über WhatsApp zu sexuellen Handlungen zu bewegen. Ein aufmerksamer Beobachter der Situation, wusste dies jedoch zu verhindern.

Vier Schüler wirkten nach der Pause apathisch - ein Lehrer veranlasste den Notruf. Erste Ermittlungen der Polizei förderten schnell den Grund zutage.

Video: Schrecklich, was Ecstasy mit diesem Mädchen gemacht hat

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