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Ein Münchner wurde bei einer rätselhaften Messer-Attacke schwer verletzt (Symbolbild).

Polizei ermittelt

Versuchter Mord: Fremder klingelt an Haustür und sticht unvermittelt auf Münchner ein

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Ein Münchner wurde bei einer Messer-Attacke in Zamdorf schwer verletzt. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Mordes.

München - Der Angriff kam ohne Vorwarnung. Als ein 57-Jähriger am Montagmittag seine Haustür in Zamdorf öffnete, musste er plötzlich um sein Leben fürchten. Denn vor ihm stand Ilir D. (33). Der junge Mann soll ein Messer gezückt und sofort auf den Elektrotechniker eingestochen haben. Der Angreifer flüchtete, das Opfer überlebte schwer verletzt. Ilir D. wurde kurz darauf festgenommen. Er befand sich wohl in einem psychischen Ausnahmezustand. 

Ilir D. war vor der brutalen Tat nie strafrechtlich in Erscheinung getreten, erklärt Kriminalhauptkommissar Mathias Heidtmann von der Münchner Mordkommission. Doch vor zwei Monaten warf ihn ein Ereignis vermutlich völlig aus der Bahn. Der Gebäudereiniger, ein gebürtiger Münchner mit kosovarischer Staatsangehörigkeit, verlor seinen Job. „Dieser Bruch im Lebenslauf des Tatverdächtigen könnte in Zusammenhang mit der Tat stehen“, sagt Heidtmann. 

Ilir D.s psychische Verfassung wurde nach dem Jahreswechsel immer kritischer. Am 5. Januar tauchte er unter, sein Handy ließ er in seiner Wohnung zurück. Familienangehörige machten sich Sorgen, starteten in den sozialen Medien eine verzweifelte Suchaktion. Noch am Dienstag bat D.s Schwester um Untersützung.

Offenbar hatten Spaziergänger ihren Bruder zuletzt an einem Waldstück bei den Siemenswerken in Sendling gesehen. Was die Schwester nicht wusste: Zu diesem Zeitpunkt saß Ilir D. bereits in Untersuchungshaft. Am Tag zuvor soll er in Zamdorf dem Elektrotechniker vor dessen Haustür ein Messer in die Brust gerammt haben. Das Opfer überlebte dank heftiger Gegenwehr. Eine Vorbeziehung zwischen Ilir D. und dem 57-Jährigen gab es laut Polizei nicht. Der Zamdorfer wurde offenbar wahllos attackiert und beinahe umgebracht. Noch am selben Tag wurde D. am Zamilapark gefasst. Was er in der Zeit zwischen seinem Verschwinden und der Tat gemacht hat, ist unklar. Der 33-Jährige sitzt nun in einer Psychiatrie.

J. Heininger

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