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Auf dieses Gelände in Bogenhausen soll das Probenhaus fürs Schauspiel hin.

In Bogenhausen

Neues Haus für das Residenztheater

Neubau für das Residenztheater: Das „Resi“ zieht nach Bogenhausen um, genauer gesagt die Probebühne und die Werkstätten des Theaters. Weitere Pläne liegen schon in der Schublade.

München - Das Residenztheater soll in Bogenhausen ein neues Proben- und Werkstättenzentrum erhalten. Der Neubau wird an der Hohenlindener Straße 5 entstehen - in unmittelbarer Nähe des Vogelweideplatzes und der Riemer Autobahn. Am Haus atmet man auf - denn es muss seit vielen Jahren diverse Provisorien für die Probenarbeit nutzen - doch weder Marstall noch Cuvilliéstheater sind groß genug, und die Hauptprobenbühne ist seit Jahren in wechselnden Containern untergebracht. Zuletzt an der Schwere-Reiter-Straße.

„Schauspiel ist körperliche Arbeit, und bei Hitze kommt diese Arbeit hart an die Grenze der Zumutbarkeit“, beschreibt Pressesprecherin Sabine Rüter die Situation im Provisorium. Spätestens 2020 soll ein festes Probengebäude mit entsprechender Ausstattung fertig sein - dann sollen die derzeitigen Container wieder weichen, das hat man dem Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg versprochen.

Theaterwerkstätten sollen in Neubau umziehen

Der Neubau in Bogenhausen soll auch die Theaterwerkstätten aufnehmen. Die befinden sich derzeit noch unterm Dach des Marstall-Theaters. Doch dort platzt man aus allen Nähten - und zudem steht hier eine große Sanierung an. Einen Termin hierfür gibt es laut Pressesprecherin Rüter noch nicht, aber es ist klar: Irgendwann muss man da definitiv raus.

Wann über die Bauvoranfrage auf dem Areal an der Hohenlindener Straße entschieden wird, ist noch nicht absehbar.

Carmen Ick-Dietl

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