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Alles für 55 Euro!? So lief die 3G-Kontrollen am Stachus

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Von: Phillip Plesch

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Bisher kaum Probleme gibt es bei den 3G-Kontrollen der MVG mit Unterstützung der Polizei. Am Mittwoch musste nur eine Ordnungswidrigkeit festgestellt werden.
Bisher kaum Probleme gibt es bei den 3G-Kontrollen der MVG mit Unterstützung der Polizei. Am Mittwoch musste nur eine Ordnungswidrigkeit festgestellt werden. © Matthias Balk/dpa

Seit 24. November gilt in Bus und Bahn 3G. Die ersten Tage zeigen: Die Münchner halten sich weitestgehend dran. Eine Zahl überrascht besonders.

München - Die 3G-Kontrollen bei der MVG sind mit großem Einsatz angelaufen. Seit Mittwoch (24. November) muss man in Bus, Bahn und Tram ja geimpft, genesen oder getestet sein* und das nachweisen können. Sonst droht ein Bußgeld! Bei der ersten Schwerpunktkontrolle am Mittwochmorgen am U-Bahn*-Halt Stachus wurden laut MVG 1200 Fahrgäste kontrolliert. Davon hatten nur 26 keinen 3G-Nachweis. 55 Euro Strafe bezahlen musste letztendlich aber nur ein (!) Fahrgast.

Stellt sich die Frage: Warum das denn? Fakt ist: Die anderen 25 haben keine Ordnungswidrigkeit begangen. Das stellt die Polizei* klar, die bei den Kontrollen unterstützt. Denn entweder die Fahrgäste wurden direkt daran gehindert, die U-Bahn zu betreten und ohne ihren 3G-Nachweis wieder weggeschickt. Oder es konnte nicht nachgewiesen werden, dass sie auch tatsächlich die Bahn genutzt hatten – sie hätten den Bahnsteig ja nur als Durchgang betreten haben können.

Auch in den kommenden Tagen soll kontrolliert werden

Resultat der vierstündigen Arbeit von rund 20 Kontrolleuren und insgesamt mehr als einem dutzend Polizisten: 55 Euro. Die MVG sieht das positiv: „Das zeigt, dass die 3G-Regel im ÖPNV in München* gut angelaufen ist.“

Auch am Donnerstagvormittag (25. November) wurden am Stachus wieder mit 22 Prüferinnen und Prüfern 3G-Nachweise kontrolliert. Das Ergebnis der zweiten Erhebung, die erneut rund vier Stunden dauerte: Von den 2135 kontrollierten Fahrgästen hatten 40 keinen gültigen 3G-Nachweis dabei. Das entspricht einem Anteil von rund 1,9 Prozent.

Auch in den kommenden Tagen soll es im Kampf gegen Corona* Schwerpunktkontrollen an Bahnhöfen und Checks in Bus, Bahn sowie Tram geben. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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