Menschen feiern in einem Club.
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Die Polizei München löste eine Veranstaltung mit über 130 Personen auf. (Symbolbild)

Einsätze am Wochenende

Party mit 130 Menschen in München: Corona-Maßnahmen „komplett ignoriert“ - Polizei rückt mehrfach aus

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Coronabedingt gelten in München einige Auflagen. Trotzdem hatte die Polizei am Wochenende viele Einsätze. In Freimann trafen sich über 130 Leute zu einer Veranstaltung.

  • In München gelten aufgrund des Coronavirus* strenge Auflagen.
  • Am Wochenende musste die Polizei zu mehreren Einsätzen ausrücken.
  • In Freimann waren beispielsweise über 130 Personen bei einer Veranstaltung - und hielten sich nicht an die Regeln.
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München - In der Landeshauptstadt München* gab es am Wochenende mehrere Verstöße gegen coronabedingte Maßnahmen. Ein Fall ereignete sich am Samstag (26. September). Gegen 22.40 Uhr wurde der Münchner Polizei mitgeteilt, dass im Bereich Freimann eine größere Party stattfinden soll. Demnach würden die Vorschriften der geltenden Allgemeinverfügung nicht eingehalten. Allein vor dem dortigen Gebäude sollen sich rund 50 Autos befinden, außerdem wäre laute Musik zu hören.

Die Beamten konnten vor Ort feststellen, dass in einem Saal eine Veranstaltung mit über 130 Personen stattfand. „Die Vorgaben des Infektionsschutzes wurden hierbei komplett ignoriert“, wie die Polizei mitteilte. Es gab kein Infektionsschutzkonzept, Personen hielten sich nicht an die Vorgabe, einen Mund-Nasen-Schutz* zu tragen, auch der Mindestabstand*, der aufgrund der Corona*-Pandemie gilt, wurde nicht eingehalten. Die Polizei beendete daraufhin die Veranstaltung und nahm die Personalien auf. Die Gäste, vor allem aber auch den Veranstalter erwarten hier nun entsprechende Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Corona in München: Knapp 100 Gäste in Bar - Verstöße gegen Mindestabstand

Ebenfalls am Samstag „gegen 22.45 Uhr konnte durch eine Polizeistreife in Berg am Laim festgestellt werden, dass sich in einer dortigen Bar an die hundert Gäste aufhielten“. Das berichtet die Polizei München weiter. Es fielen vor allem Verstöße gegen den Mindestabstand auf. „Vor allem waren die Tische und die Sitze so angeordnet, dass der Abstand wesentlich geringer als die vorgeschriebenen mindestens 1,5 Meter waren.“

Rund die Hälfte der Gäste wurde deshalb zum Gehen aufgefordert, was diese auch taten. Gegen den Betreiber der Bar wird eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz erstellt.

Corona in München: Menschenmenge in Lokal - Keine Maske und kein Mindestabstand

Am Samstag (26. September) wurde eine Polizeistreife bereits gegen 1.30 Uhr auf ein Lokal in der Ludwigsvorstadt aufmerksam. Dort hielt sich eine größere Menschenmenge auf. Die Personen hielten sich im Inneren des Lokals, vor dem Eingangsbereich und im Schaufensterbereich auf - und hielten sich zum großen Teil nicht an das Tragen einer Maske. Auch der Mindestabstand wurde oft nicht eingehalten.

Weiter heißt es: „Unter Hinzuziehung weiterer Polizeibeamte wurde anschließend eine Kontrolle an der Örtlichkeit durchgeführt. Der Geschäftsführer wurde entsprechend belehrt. Diesen erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.“ (kam) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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