Coronavirus - Öffnung der Freibäder in Bayern.
+
Plansch-Spaß in München: Die Stadtwerke haben ihr Buchungssystem überarbeitet.

Einfachere Buchung und mehr Plätze

Corona in München: Freie Bahn ins Freibad - Neues System auch für Hallenbäder

  • Phillip Plesch
    VonPhillip Plesch
    schließen

Sommer in München: Auf ins Hallenbad. Ganz so einfach war dieser Weg bislang nicht. Das neue Corona-Buchungssystem der SWM macht es jetzt einfacher.

München - Sonne satt, dazu 32 Grad – traumhaftes Badewetter! Und trotzdem mussten die Münchner tagelang auf einen Platz im Freibad warten. Denn das Online-Buchungssystem der Stadtwerke München (SWM) hatte einige Schwächen. Jetzt aber sieht es für die Sonnenanbeter und Wasserratten besser aus. Die Stadtwerke haben nämlich ihr Buchungssystem für München* aufgefrischt!

Freie Bahn ins Freibad: Statt mitten in der Nacht konnte man am Freitag erstmals mitten am Tag einen Platz fürs Freibad buchen. Und das war heiß begehrt. Außerdem gab es kaum mehr Computer-Probleme: „Wir haben die Serverkapazitäten schon vorher hochgefahren, weil wir erwartet haben, dass untertags noch mehr Kunden auf unser Angebot zugreifen als mitternachts“, sagt SWM-Pressesprecher Michael Silva. Trotzdem sei die Seite manchmal schwer zu erreichen gewesen.

Corona in München: Platz im Freibad jetzt einfacher buchen - Überblick-System bei den Stadtwerken

Klar, schnell waren alle Plätze für die nächsten drei Tage vergeben. So lange im Voraus kann man einen Termin online buchen. Wie’s funktioniert? Auf der Plattform werden verschiedene Balken angezeigt – pro Bad und Tag. Wenn der Balken blau ist, ist eine Anmeldung möglich. Dann muss man seine Kontaktdaten hinterlegen und den Link in einer Mail bestätigen, um in einer zweiten Mail einen QR-Code für den Einlass zu bekommen. Die SWM arbeiten fleißig daran, den Freibad-Besuch noch einfacher und für noch mehr Münchner möglich zu machen. Ab kommender Woche soll es in Dante-, Schyren- und Prinzregentenbad Extra-Zeitfenster für Frühschwimmer geben. Dazu kommt: Es werden tagsüber öfter neue Anmeldungen freigeschaltet – immer dann, wenn viele Menschen das Bad bereits wieder verlassen haben. Dann hat jeder spontan noch die Chance, ein Platzerl zu ergattern.

Übrigens: Viele Kunden freuen sich schon jetzt ob der Neuerungen, teilen die Stadtwerke mit. Per Mail gebe es zudem jede Menge konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge. Eine weitere Idee zur Entlastung kommt von der CSU: Sie beantragt die Notfall-Öffnung des Bads Georgenschwaige, das nach einem Brand erst 2024 wieder geöffnet werden sollte.

München: Auch Hallenbäder öffnen - auf den Außenflächen keine Vorab-Regis

Der Badespaß nimmt jetzt an Fahrt auf – auch drinnen: Denn auch die Hallenbäder öffnen nach und nach wieder. Süd- und Nordbad machten den Anfang, am Samstag folgt das Cosimawellenbad. „Das ist unser Tipp für die Badeinteressierten, wenn es mit dem Freibad nicht klappt“, erklärt Stadtwerke-Sprecher Michael Silva. Denn diese Bäder hätten auch Außenbecken und Liegewiesen. Vorteil: Hier braucht’s keine Vorab-Regis

trierung. Am Einlass gibt’s einfach eine Plastikkarte, (die auch für den Spind gilt) – beim Rausgehen gibt man sie wieder ab. So kann jederzeit kontrolliert werden, wie viele Gäste sich momentan im Bad befinden. Und der aktuelle Stand wird stets im Internet unter www.smw.de/baeder angezeigt.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare