Causa Kreidl: Staatsanwaltschaft will Anklage erheben

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Täter auf der Flucht

Bewaffneter Überfall in Feldmoching - Bahnhof kurzzeitig gesperrt

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München - In Feldmoching ist am Mittwochmorgen das Büro einer Lagerhalle überfallen worden. Die Fahndung nach den Tätern verlief bislang ergebnislos - nun hat die Polizei eine Täterbeschreibung veröffentlicht. 

Am Mittwochmorgen meldete die Deutsche Bahn, dass der Bahnhof in Feldmoching gesperrt sei und es deshalb auf der S1 zu Verspätungen komme. Hintergrund der Sperrung: Am Morgen gab es in der Lerchenstraße laut Polizei einen bewaffneten Überfall auf ein Büro einer Lagerhalle. 

Ein 48-jähriger Lastwagenfahrer der Firma befand sich um 7 Uhr morgens alleine im Büro. Als er Geräusche von draußen hörte, ging er nachsehen und sah sich plötzlich zwei Männern gegenüber. Sie bedrohten ihn mit einer Schusswaffe und forderten Geld. Der Kraftfahrer händigte den Männern eine Geldkassette mit wenigen hundert Euro aus - dann versuchte er zu fliehen. 

Die Räuber holten den Mann allerdings ein und schlugen ihn nieder. Doch der 48-Jährige wehrte sich und traf einen der Räuber im Gesicht. Die Polizei vermutet, dass er sich dabei eine Platzwunde zuzog. 

Aus Angst holte der Kraftfahrer dann weitere Geldscheine hervor und gab sie den Männern. Erst dann machten sich die beiden Täter aus dem Staub. 

Die Fahndung nach den beiden verlief im angrenzenden Gebiet und rund um den Bahnhof in Feldmoching. Der Bahnhof wurde laut einem Sprecher der Polizei zu „Fahndungszwecken“ mit einbezogen und anschließend wieder freigegeben. 

Täterbeschreibung der Polizei München

  • Täter 1: Männlich, ca. 165 cm groß, mollige Figur, vermutlich Osteuropäer. Trug einen Schal vor dem Gesicht und war mit einer Faustfeuerwaffe bewaffnet.
  • Täter 2: Männlich, ca. 185 cm groß, vermutlich Osteuropäer. Trug einen Schal vor dem Gesicht und war mit einer Faustfeuerwaffe bewaffnet. 

Zeugenaufruf 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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