Autofahrer reagiert zu spät

Zusammenstoß auf Zebrastreifen: Radfahrerin knallt mit Kopf gegen Autoscheibe

Eine 32-jährige E-Bike-Fahrerin wurde in München beim Überqueren eines Zebrastreifens von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Nur ihr Fahrradhelm verhinderte noch Schlimmeres.

München - Eine 32-jährige Münchnerin war am Donnerstag gegen 17 Uhr mit ihrem E-Bike auf dem rechten Radweg in der Lassallestraße unterwegs. An einem Fußgängerüberweg wollte sie die Straße überqueren - zur gleichen Zeit fuhr ein 38-jähriger Münchner mit seinem Mercedes-Benz ebenfalls auf der Lassallestraße.

Laut Polizeibericht fuhr die Fahrradfahrerin ohne anzuhalten auf den Fußgängerüberweg und querte unmittelbar vor dem 38-Jährigen den Fahrstreifen. Der Mercedes-Fahrer erkannte die Radfahrerin zu spät - und stieß mit der E-Bike-Fahrerin zusammen. 

Mit Kopf gegen Frontscheibe

Dabei fiel die 32-Jährige auf die Motorhaube und schlug mit dem Kopf gegen die Frontscheibe des Mercedes. Anschließend wurde sie nach vorne abgeworfen und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. 

Glücklicherweise trug die Frau einen Fahrradhelm und erlitt so keine schweren Kopfverletzungen. Durch den Unfall zog sie sich allerdings eine Unterschenkelfraktur zu. Sie wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. 

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der nördliche Richtungsfahrstreifen der Lassallestraße für ca. 45 Minuten gesperrt. Der Verkehr wurde beidseitig auf den Gegenfahrstreifen vorbeigeleitet, dabei kam es zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen. 

Hinweis der Polizei

In diesem Zusammenhang weist die Münchner Polizei alle Radfahrer ausdrücklich darauf hin, unbedingt einen Fahrradhelm zu tragen - nur so können schwerwiegendere Kopfverletzungen minimiert werden.

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mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa / Silas Stein (Symbolbild)

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