Bluttat im Hasenbergl

Streit unter Mitbewohnern: 70-Jähriger sticht auf 39-Jährigen ein

München - Ein Streit, der dramatisch eskaliert ist: Mit einem Küchenmesser hat ein 70-Jähriger Münchner am Sonntag auf seinen Untermieter eingestochen. Das Opfer wird am Bauch verletzt, kann sich jedoch selbst retten. 

Wie die Polizei berichtet, passierte der Vorfall am Sonntag, 10.01.. Demnach kam es gegen 2 Uhr in der Wohnung eines 70-jährigen Münchner zu einem Streit mit dessen 39-jährigen Untermieter, einem Rumänen. Im Verlauf der zunächst verbalen Auseinandersetzung stach der 70-Jährige mit einem Küchenmesser mehrmals auf den 39-Jährigen ein und fügte diesem dadurch eine Stichverletzung im Bauchbereich zu.

Der Geschädigte verständigte selbst den Rettungsdienst und kam zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus. Lebensgefahr besteht derzeit nicht.

Der Tatverdächtige konnte durch Kräfte der Polizeiinspektion 43 (Olympiapark) in der Tatwohnung festgenommen werden. Die Ermittlungen übernahm vor Ort die Mordkommission München. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ am gestrigen Nachmittag der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.

Der Tatverdächtige räumte in seiner Vernehmung einen Streit ein, will sich aber an den genauen Ablauf sowie an den Einsatz eines Messers nicht erinnern können. Zum Tatzeitpunkt standen beide Beteiligten unter Alkoholeinfluss. Die Ermittlungen dauern an.

mm/tz

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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