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BA soll Maßnahmen ergreifen

Lerchenau: Eltern fordern mehr Sicherheit

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In der Lerchenau wird es für Fußgänger immer gefährlicher, vor allem für Kinder und Senioren, finden viele Anwohner. Dem Bezirksausschuss wurde deshalb jetzt ein Katalog mit Verbesserungsvorschlägen vorgelegt.  

München - In der Lerchenau leben Kinder und Senioren gefährlich, mahnt der Elternbeirat der Grundschule an der Waldmeisterstraße. Die Lage für Fußgänger habe sich in den vergangenen Jahren so massiv verschärft, dass der Elternbeirat dem Bezirksausschuss (BA) Feldmoching-Hasenbergl nun eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen vorgelegt hat. Der BA will dem Kreisverwaltungs- und Planungsreferat der Stadt nun einige dieser Vorschläge zur Prüfung vorlegen.

„Das ist ein wahnsinnig gefährliches Viertel“, bekräftigt BA-Mitglied Klaus Mai (SPD). Schuld an der Misere sind der wachsende Durchgangsverkehr und die langen Staus an den Bahnübergängen im 24. Stadtbezirk. Sie haben zur Folge, dass viele Autofahrer auf Anwohnerstraßen ausweichen, diese verstopfen und Passanten durch überhöhtes Tempo gefährden.

Die Eltern der Schule an der Waldmeisterstraße und auch der Bezirksausschuss wünschen sich nun an der Ebereschenstraße statt des schwer einsehbaren Zebrastreifens eine Bedarfsampel. Auch bei der neuen Unterführung des Bahn-Nordrings, welche die U-Bahn-Haltestelle Oberwiesenfeld mit der Lerchenau verbindet, soll es eine Bedarfsampel an der Wilhelmine-Reichard-Straße geben, so der Wunsch.

Große Probleme bereitet zudem die Bocksdornstraße. Dort müssen sich Schulkinder in höchstem Verkehrsgedränge an parkenden Autos vorbeiquetschen. Einen Gehweg gibt es nicht. Gefordert wird nun, dass die Polizei die Halteverbote stärker überwacht.

Der Bezirksausschuss bittet die Stadt des Weiteren, die erstmalige Herstellung der Bocksdornstraße zu prüfen. Im Zuge dessen könnte endlich ein Bürgersteig errichtet werden. Da sich alle anliegenden Grundstücksbesitzer jedoch finanziell an einer solchen erstmaligen Herstellung beteiligen müssen, ist aus Sicht des Stadtviertel-Gremiums ein längerer Dialog vonnöten. 

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