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Sechs Spieler werden bis auf weiteres gesperrt

Massenschlägerei: Erste Entscheidung und Strafantrag des Verbandsanwalt des BFV

A-Klasse München 2 - Die Massenschlägerei bei einem A-Klasse-Spiel im Münchner Norden hat für viel Aufsehen gesorgt. Wir haben den aktuellen Stand zusammengefasst.

Es wurden jeweils drei Spieler der Teams vorläufig bis zur Verkündung des Urteils gesperrt. Das endgültige Urteil wird innerhalb der nächsten zwei Wochen gefällt. Die vorläufig gesperrten Spieler könnten bis zu 15 Monate vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden. Laut Stand der Ermittlungen konnten bis jetzt nur sechs Spieler Tätlichkeiten eindeutig zugeordnet werden.

Das Kreissportgericht hat beantragt, dass die Partie für beide Mannschaften als verloren gewertet wird. Das Kreissportgericht fordert zudem eine mittlere bis hohe dreistellige Geldstrafen, jeweils wegen der Verletzung der Platzdisziplin. Beide Teams stellen sich einem Konflitkmanagement.

Die vier Spieler, die ins Krankenhaus geliefert wurden, konnten dieses am selben Tag wieder verlassen.

Das Kreissportgericht kann den beiden Teams mit der endgültigen Entscheidung noch weitere Auflagen, wie ein Anti-Gewalt-Training oder zusätzliche Geldstrafen für die vorläufig gesperrten Spieler auferlegen.

Das Projekt "Fairplay München" wird weiter fortgesetzt. Es ist bewiesen, dass die Zahlen der Roten Karten und die Sportgerichtsverhandlungen seit Beginn des Projektes gesunken sind.

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