Technische Störung auf der Stammstrecke: Damit müssen Pendler jetzt rechnen

Technische Störung auf der Stammstrecke: Damit müssen Pendler jetzt rechnen
+
Feuerwehr - Gefahrgutunfall

Vollsperre und Chaos

Lkw-Unfall auf A99: Feuerwehr klagt über schlechte Rettungsgasse - Schwerverletzter eine Stunde eingeklemmt

  • schließen
  • Philipp Kuserau
    Philipp Kuserau
    schließen

Ein schwerer Lkw-Unfall hat sich auf der A99 ereignet. Daraufhin bildete sich ein großer Stau. Die Bergungsarbeiten der Feuerwehr München dauerten mehrere Stunden. Auch weil die Rettungsgasse nicht funktionierte.

  • Gegen 14.10 Uhr am Mittwoch ereignete sich ein schwerer Unfall mit mehreren Lkw auf der A99 Richtung Salzburg zwischen Ludwigsfeld und Feldmoching. 
  • Der Unfall löste einen Großeinsatz aus. Die Autobahn Richtung Salzburg musste zwischenzeitlich komplett gesperrt werden.
  • Bei den Bergungsarbeiten setzte die Feuerwehr Kran und eine Seilwinde ein. 
  • Bei dem Unfall verletzten sich laut Polizeiangaben zwei Menschen schwer - ein weiterer Mensch zog sich leichte Verletzungen zu. 

+++ Aktualisieren +++

15.00 Uhr am 21. März: Die Feuerwehr München berichtet Details zu dem schlimmen Unfall mit drei Lkw auf der A99: Gestern Nachmittag ist es auf der A99 nach der Ausfahrt Ludwigsfeld in Fahrtrichtung Autobahndreieck Feldmoching zu einem Auffahrunfall mit drei Lastkraftwagen gekommen. 

Ein Lkw-Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Als die Einsatzkräfte sich den Weg durch die teilweise schlecht gebildete Rettungsgasse bahnten, stellte der erste Rettungswagen nach seinem Eintreffen einen schweren Verkehrsunfall fest. Der Beifahrer des letzten Lkw war im Führerhaus eingeklemmt, der mittelschwer verletzte Fahrer war bereits aus dem Fahrzeug befreit worden. 

Die beiden anderen am Unfall beteiligten Lastwagenfahrer waren leicht verletzt und ebenfalls nicht mehr in ihren Fahrzeugen. Die Feuerwehr setzte umgehend technisches Gerät zur Rettung des Eingeklemmten ein. Parallel dazu versorgte der Rettungsdienst den schwer verletzten Patienten. 

Lesen Sie auch: Betrunkener macht Spritztour mit Firmen-Lkw

Aufgrund der Wucht des Aufpralls hatte sich der letzte Lkw mit dem Anhänger des vorausfahrenden Gespanns stark verkeilt. Der Anhänger musste während der Rettungsarbeiten durch einen Feuerwehrkran gesichert werden. Um beide Fahrzeuge trennen zu können, waren die Seilwinde eines Rüstwagens sowie ein Mehrzweckzug im Einsatz. 

Während der Anfahrt zur Unfallstelle wurden die Einsatzkräfte auf einen im Stau stehenden Autokran einer Privatfirma aufmerksam. Der Fahrer erklärte sich nach Aufforderung bereit, der Feuerwehr durch die Rettungsgasse zur Einsatzstelle zu folgen. Er wurde im weiteren Einsatzverlauf in die Sicherungsmaßnahmen eingebunden. 

Nach etwa einer knappen Stunde war der Patient befreit. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in den Schockraum einer Münchner Klinik geflogen. Zwei weitere Patienten wurden mit Rettungswagen in Kliniken gebracht. Die Autobahn musste für die Bergungs- und Aufräumarbeiten noch bis etwa 20.00 Uhr teilweise gesperrt bleiben. Den Unfallhergang ermittelt derzeit die Polizei.

Bilder: Schlimmer Lkw-Unfall auf A99 löst Großeinsatz aus 

22.15 Uhr: Die Fahrspuren sind laut Polizei wieder komplett freigegeben. 

20.22 Uhr: Laut Polizei gibt es gute Nachrichten von der A99: die Bergung ist abgeschlossen und die Fahrspuren können wohl demnächst wieder freigegeben werden. 

18.30 Uhr: Noch immer sind auf der A99 noch nicht alle Spuren freigegeben, die Abschleppdienste arbeiten laut der Polizei aktuell mit Hochdruck an der Bergung. 

17.33 Uhr: Die Feuerwehr München hat via Twitter die Rettungsarbeiten beim LKW-Unfall auf der A99 für beendet erklärt. Die Aufräumarbeiten laufen jedoch noch - die Feuerwehr rückte indes bereits ab. 

16.33 Uhr: Die linke Spur konnte wieder freigegeben werden. Die Lkw-Wracks werden derzeit abgeschleppt. Laut Polizeipräsidium Oberbayern Nord gibt es zwei schwer verletzte Personen. Eine Person ist leicht verletzt. Der Stau reicht immer noch zurück nach Süden bis zur A96. Alle Umgehungsstrecken sind hoffnungslos überlastet.

15.59 Uhr: Die Bergungsarbeiten gestalten sich als äußerst schwierig. Die Vollsperre bleibt noch länger bestehen. Die Feuerwehr hat einen Kran und eine Seilwinde angefordert.

Die Polizei wendet sich indes mit einer eindringlichen Nachricht an alle Autofahrer, bitte die Rettungsgasse aufrecht zu erhalten und nicht zu gaffen. Der Stau in der Gegenrichtung wird offenbar allein durch Gaffer aufrechterhalten.

Immerhin gibt es auch eine gute Nachricht: Die eingeklemmte Person konnte nach einem aufreibenden Einsatz geborgen werden.

15.27 Uhr:

Laut Polizei sind nicht nur zwei, sondern drei Lkw an dem schweren Unfall beteiligt. Der Einsatz läuft. Die Autobahn bleibt weiter gesperrt. Die Feuerwehr München und weitere Feuerwehren bergen aktuell eine eingeklemmte Person.

Update, 15.23 Uhr: Die Autobahn zwischen Ludwigsfeld und Feldmoching auf der A99 ist nach wie vor komplett Richtung Salzburg gesperrt. Ein regelrechter Verkehrskollaps im Norden von München bahnt sich an. Die Polizei will in Kürze eine Umleitung über Karlsfeld und Oberschleißheim auf die A92 einrichten. 

Erstmeldung, 14.30 Uhr:

München - Der Unfall ereignete sich laut der Feuerwehr München auf der A99 zwischen Ausfahrten Ludwigsfeld und Feldmoching in Richtung Salzburg. Die Autobahn ist in Richtung Salzburg komplett gesperrt.

Ein Rettungshubschrauber landet. Zwei Lkw sind laut der Polizei beteiligt. Die Feuerwehr rät, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Schwerer Unfall auf A99 im Norden von München - Feuerwehr vor Ort

In beide Richtungen hat sich bereits ein langer Rückstau gebildet. Der Einsatz läuft. Wir berichten weiter.

Am Montag ereignete sich ein schlimmer Unfall mit 13 verletzten auf der A8 Höhe Irschenberg.

Am Mittwoch (3. April) ereignete sich ein schlimmer Unfall auf dem Föhringer Ring bei München: Es kam zu einem frontalen Zusammenstoß mit drei Verletzten.

kmm

Lesen Sie auch: Große Waffen-Razzia geht auf Fall aus Tegernsee zurück - Spektakuläre Funde

Ein tödlicher Unfall hat sich im Landkreis Altötting ereignet: Dort stürzte ein Motorradfahrer (18) und wurde von einem Betonmischer überrollt, berichtet Merkur.de*.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Technische Störung auf der Stammstrecke: Damit müssen Pendler jetzt rechnen
Pendler sind in München auf die S-Bahn angewiesen. Doch immer wieder gibt es Störungen, Sperrungen und Ausfälle. Wir informieren Sie in unserem News-Ticker.
Technische Störung auf der Stammstrecke: Damit müssen Pendler jetzt rechnen
Mann verliebt sich in der Trambahn - dann unterläuft ihm ein Missgeschick, das er selbst nicht fassen kann
Ein Münchner hatte in der Trambahn eine Begegnung der ganz besonderen Art. Jetzt legt er sich gehörig ins Zeug, um seine Angebetete wiederzusehen.
Mann verliebt sich in der Trambahn - dann unterläuft ihm ein Missgeschick, das er selbst nicht fassen kann
Mann sticht mehrmals auf Münchner (17) ein: Opfer schwebt in akuter Lebensgefahr - Motiv macht sprachlos
Erst heute berichtet die Polizei von einer verstörenden Bluttat am Karfreitag in der Altstadt: Ein junger Münchner wurde niedergestochen. Er schwebt in akuter …
Mann sticht mehrmals auf Münchner (17) ein: Opfer schwebt in akuter Lebensgefahr - Motiv macht sprachlos
Messerstecherei in Hostel: Ein Gast tot, weiteres Opfer in Lebensgefahr - und alles wegen dieser Nichtigkeit
Am Abend des Ostermontags ist es in München zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen. Ein Hostel-Gast wurde durch Messerstiche tödlich verletzt, ein weiteres Opfer …
Messerstecherei in Hostel: Ein Gast tot, weiteres Opfer in Lebensgefahr - und alles wegen dieser Nichtigkeit

Kommentare

TonyAntwort
(0)(0)

Tu ich oft, nur leider sind meine Sprachkenntnisse dafür nicht ausreichend

TonyAntwort
(0)(0)

Keine Belehrung, sowas mache ich nicht. Das sind Fakten

SokratesMIAntwort
(0)(0)

Die breite Masse will davon nix wissen und hat vergessen, dass es auch ganz zu Anfang heißt: "Gegenseitige Rücksichtnahme und Vorsicht". Wieso denn auch, wenn man doch ein Batzen Tausender mehr unterm Hin.... hat, als andere. Da muss doch die Sturheit mit bezahlt sein, dass "ich will aber..." ausgelebt wird, oder?
Zu beobachten übrigens tagtäglich im Kampf aller Verkehrsteilnehmer - immer gern vergessend, dass man in jedem Kampf auch schnell selbst Verlierer werden kann.