Polizei: „Es gibt unterschiedliche Ergebnisse im Fall Malina“

Polizei: „Es gibt unterschiedliche Ergebnisse im Fall Malina“
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Geschlossene Schranken, rote Ampeln: Der Übergang in der Fasanerie nervt die Münchner. 

Schluss mit der Warterei

Münchens nervigster Bahnübergang ist bald Geschichte

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München - Der Bahnübergang an der Fasanerie ist ständig geschlossen. Das nervt die Anwohner. Doch nun hat das Warten bald ein Ende.

Der Bahnübergang an der Fasanerie ist neben dem in Feldmoching der nervigste der Stadt. Die Schranken sind bis zu 35 Minuten pro Stunde geschlossen, also fast 60 Prozent der Zeit. Seit Jahrzehnten fordern die Bürger vor Ort einen Tunnel, um auch den Bahnlärm loszuwerden. Jetzt hat die Stadt ihre Varianten zur Entschärfung des Nadelöhrs vorgestellt.

Nein, ein Termin kann den genervten Bürgern im Münchner Norden noch nicht genannt werden, an dem sie erlöst sein werden. Doch die Stadt treibt die Planungen voran.

Die Lösung: Eine Unterführung soll her

Statt eines Bahntunnels wird es eine Unterführung etwa 270 Meter südwestlich der jetzigen Schranken geben. Auf der nördlichen Seite wird die Borsigstraße ausgebaut, um den Verkehr in die Feldmochinger Straße nördlich der Gleise zurückzuleiten.

Wo jetzt die Schranke ist, wird eine neue Unterführung für Fußgänger und Radler geplant.

Da wo jetzt der Bahnübergang ist, wird eine neue Fußgänger- und Radlerunterführung geplant. Dort soll es einen neuen Platz geben, der dafür sorgen soll, dass die Gegend des S-Bahnhofes mehr zum Aufenthalt einlädt als jetzt.

Stadtrat befasst sich mit dem Projekt

Die neue Autounterführung entsteht südlich des Bahnübergangs.

In einem Bürgerworkshop stellte das Baureferat jetzt zwei Varianten für die Gestaltung dieser Unterführung und des benachbarten Platzes vor. Dabei erwärmten sich die Bürger für eine Gestaltung mit Terrassen, die an den Zugang zum U-Bahnhof an der Münchner Freiheit erinnert – da, wo der Schwabinger Weihnachtsmarkt stattfindet.

Nun wird sich der Stadtrat mit dem Projekt befassen, dann gibt es ein Planfeststellungsverfahren, schließlich muss geklärt werden, wie viel die Bahn für die Unterführungen bezahlen will. Dann muss der Stadtrat nochmals zustimmen, bevor mit dem Bau begonnen werden kann. Danach kommt vielleicht der Bahnübergang in Feldmoching dran …

Johannes Welte

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