MVG-Mietradl wie hier in der Innenstadt am Justizpalast hätten Lokalpolitiker auch gerne im Hasenbergl.

Mietstationen der MVG

Lokalpolitiker fordern Miet-Radl fürs Hasenbergl

München - Wer in Feldmoching-Hasenbergl wohnt, hat bislang das Nachsehen. Im 24. Bezirk, immerhin dem flächenmäßig zweitgrößten Münchens, gibt es derzeit keine einzige Radstation der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Das missfällt dem zuständigen Bezirksausschuss (BA).

Das Gremium hat sich nun für den Bau mehrerer Mietstationen in Feldmoching-Hasenbergl ausgesprochen und bittet die MVG folgende Örtlichkeiten zu prüfen: den S-Bahnhof Fasanerie, den Feldmochinger Bahnhof, den U-Bahn Dülferstraße, das MAN-Gelände und die abgelegene Siedlung Ludwigsfeld.

Während der Sommermonate wünscht sich der BA auch am Feldmochinger See eine Möglichkeit, Räder zu mieten. Das würde „den Parkdruck im Bereich des Sees“ verringern, heißt es in einem Antrag.

Bislang hat die MVG 45 Radstationen in der Stadt errichtet. Nun gibt es auch für den Norden gute Nachrichten. Bis Ende 2016 soll zumindest ein Standort im 24. Bezirk verwirklicht werden. Konkret geprüft werden derzeit der S-Bahnhof Fasanerie sowie der U- und S-Bahnhof Feldmoching.

Nach Informationen der MVG soll es noch im Laufe dieses Jahres in fast allen Münchner Stadtbezirken die Möglichkeit geben, MVG-Räder zu mieten. Insgesamt 125 Stationen sind vorerst avisiert. Nur für Allach-Untermenzing und Aubing-Lochhausen-Langwied gibt es noch keine Pläne. Letzterer Bezirk hat mit 34 Quadratkilometern die größte Ausdehnung in München.    kat

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