+
Der Angeklagte Aleksandr E. vor Gericht.

Feuerteufel von Feldmoching

Er zündete Ehebett an während seine Frau darin lag

  • schließen

München - Weil die Ehefrau des Angeklagten Aleksandr E. geistesgegenwärtig reagiert hat, konnte Schlimmeres verhindert werden. Er musste sich nun wegen der Tat verantworten.

Aleksandr E. (36) schluckt schwer. Dann richtet er sich auf und gesteht seine Tat: „Die Vorwürfe der Anklage stimmen. Ich bereue es sehr.“ Am 29. November 2015 tickte er daheim völlig aus: Als seine Frau in der gemeinsamen Wohnung im Linus-Funke-Weg (Feldmoching) im Bett lag, schüttete er gegen 22.45 Uhr einen Kanister Benzin aus und steckte danach die Bettdecke in Brand. Mit den Worten „Rette dich, solange du kannst“, hatte er sie gewarnt. Doch geistesgegenwärtig rannte die Frau nicht einfach weg, sondern löschte mutig die Flammen – und verhinderte so Schlimmeres. Trotzdem hatte Aleksandr E. die Hausbewohner in große Gefahr gebracht! Der Richter verurteilte ihn dafür zu sieben Monaten auf Bewährung. „Da hätte Schlimmeres passieren können. Ist es zum Glück aber nicht“, lautete die Urteils-Begründung. Zusätzlich muss E. 2000 Euro Geldstrafe zahlen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Oktoberfest 2017: Alle Infos zur Wiesn im News-Blog
München bereitet sich auf das Oktoberfest 2017 vor. Alles Wichtige über die Wiesn - zum Beispiel Tischreservierungen, Trachten-Trends und Sicherheitshinweise - lesen Sie …
Oktoberfest 2017: Alle Infos zur Wiesn im News-Blog
Mord in Riem: Er lockte sie an, um sie zu töten
Urteil im Riemer Mordfall: Osman N. (38) muss lebenslang in Haft, weil er seine Frau Hasnaa erstochen hat. 
Mord in Riem: Er lockte sie an, um sie zu töten
Isar zeigt, welche Urgewalt in ihren reißenden Fluten stecken kann
Der Sylvensteinspeicher hat München vor Schlimmerem bewahrt. Doch obwohl der Stausee der Hochwasserwelle die Spitze genommen hat, zeigt die Isar in diesen Tagen, welche …
Isar zeigt, welche Urgewalt in ihren reißenden Fluten stecken kann
MVG-Rad wächst weiter: 13 neue Stationen in Betrieb
Das Mietradsystem der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat erneut Zuwachs bekommen. Ab sofort stehen 13 weitere Stationen zur Verfügung.
MVG-Rad wächst weiter: 13 neue Stationen in Betrieb

Kommentare