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Der Angeklagte Aleksandr E. vor Gericht.

Feuerteufel von Feldmoching

Er zündete Ehebett an während seine Frau darin lag

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München - Weil die Ehefrau des Angeklagten Aleksandr E. geistesgegenwärtig reagiert hat, konnte Schlimmeres verhindert werden. Er musste sich nun wegen der Tat verantworten.

Aleksandr E. (36) schluckt schwer. Dann richtet er sich auf und gesteht seine Tat: „Die Vorwürfe der Anklage stimmen. Ich bereue es sehr.“ Am 29. November 2015 tickte er daheim völlig aus: Als seine Frau in der gemeinsamen Wohnung im Linus-Funke-Weg (Feldmoching) im Bett lag, schüttete er gegen 22.45 Uhr einen Kanister Benzin aus und steckte danach die Bettdecke in Brand. Mit den Worten „Rette dich, solange du kannst“, hatte er sie gewarnt. Doch geistesgegenwärtig rannte die Frau nicht einfach weg, sondern löschte mutig die Flammen – und verhinderte so Schlimmeres. Trotzdem hatte Aleksandr E. die Hausbewohner in große Gefahr gebracht! Der Richter verurteilte ihn dafür zu sieben Monaten auf Bewährung. „Da hätte Schlimmeres passieren können. Ist es zum Glück aber nicht“, lautete die Urteils-Begründung. Zusätzlich muss E. 2000 Euro Geldstrafe zahlen.

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