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Das Gecko wird durch das Sweet ersetzt.

Etwas Süßes für München

Gecko weg, Sweet rein: Der neueste Club der Stadt

München bekommt einen neuen Club: Das Gecko am Maximiliansplatz macht dicht, dafür kommt der Sweet Club. Das sagt Besitzer Alexander Spierer zu den Plänen.

München - Zuerst war es bloß ein Gerücht, jetzt ist es Fakt. Alexander Spierer, in Nightlife-Kreisen besser bekannt als DJ Pascha, übernimmt das Gecko am Maximiliansplatz – und macht daraus den Sweet Club. „Ich dachte eigentlich nicht, dass ich noch mal einen Club machen würde“, sagt Spierer, der auf dem Optimolgelände in den Nuller-Jahren die legendäre Spielwiese betrieb. Der Grund sei ganz einfach: „Wegen Tinder und Facebook brauchen die Leute keinen Club mehr, um sich kennenzulernen.“ Doch dann habe er vor einem guten Monat im Mexiko-Urlaub einen Anruf erhalten, dass das Gecko zu haben sei, zumindest anteilsweise. „Das war neben Milchbar und 089 einer der Läden, bei denen ich schwach werden würde, weil dort das analoge Kennenlernen noch läuft“, sagt Spierer. 

Unter dem Label Sweet soll das Ex-Gecko jetzt R’n’B-lastiger werden, ohne aber ganz auf Charts, House oder Mash-ups zu verzichten. „Das hat dem Maximiliansplatz irgendwie gefehlt“, sagt der Szene-Gastronom. Und noch einen zweiten Fokus legt Spierer: Er will den Partyfreudigen Mädels eine Heimat geben. Dafür richtet er in einer der beiden Areas die Unicorn-Bar ein, in der nur die weiblichen Gäste feiern dürfen. „Die Mädels wollen gerne auch mal unter sich sein“, weiß Spierer, „jetzt müssen sie dazu nicht mehr gemeinsam auf die Toilette.“ Sondern können um ein zwei Meter großes Einhorn Party machen. Geöffnet seit Freitag.

Thomas Oßwald

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