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Er hatte keinen Führerschein

Flucht vor Polizeikontrolle: Biker schwer verletzt

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München - Ein 30 Jahre alter Motorradfahrer hat sich bei seinem Fluchtversuch vor einer möglichen Polizeikontrolle schwer verletzt. Er kollidierte mit einem Auto.

Bei einem missglückten Fluchtversuch vor einer möglicherweise drohenden Polizeikontrolle ist am späten Freitagabend ein 30 Jahre alter Motorradfahrer aus München in der Blumenau schwer verletzt worden. Zwei weitere Personen verletzten sich dabei leicht.

Der Zwischenfall ereignete sich gegen 23:40 Uhr im Kreuzungsbereich Blumenauer Straße / Wastl-Witt-Straße / Senftenauerstraße. Dort erspähte der 30-Jährige, der mit seiner Suzuki RF 900 in Richtung Nordwesten unterwegs war, die Polizeibeamten, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Fahrzeugkontrolle durchführten. Daraufhin bremste er stark ab, wendete und versuchte mit stark überhöhter Geschwindigkeit einer möglichen Kontrolle zu entgehen.

Motorradfahrer schwer verletzt - 18.000 Euro Schaden

Als er bei Rotlicht die Kreuzung überfahren wollte, kollidierte er trotz Vollbremsung mit einem aus der Wastl-Wittstraße kommenden Kia, der von einer 68 Jahre alten Münchnerin gesteuert wurde. Im Fahrzeug befand sich auf der Beifahrerseite noch ihr Ehemann. Der 30-Jährige prallte mit seiner Suzuki in die linke Seite des Wagens, wobei er von seiner Maschine und auf die Fahrbahn geschleudert wurde.

Die Autofahrerin konnte ihren Wagen nach wenigen Metern am rechten Fahrbahnrand zum Stehen bringen. Der Motorradfahrer verletzte sich schwer und musste zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Die Kia-Fahrerin und ihr Ehemann zogen sich leichte Verletzungen zu und wurden vor Ort ambulant behandelt. Es entstand ein Sachschaden von geschätzen 18.000 Euro.

Als wahrscheinlichen Grund für die überstürzte Flucht des 30-Jährigen Suzuki-Fahrers gab die Polizei an, dass aktuell keinen gültigen Führerschein für seine Maschine besitze.

fw

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