Landesinnenminister: Terrorverdächtiger in der Uckermark gefasst

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Regina K. schweigt vor Gericht - sie ist wegen siebenfachen Mordversuchs angeklagt.

Wegen siebenfachen Mordversuches angeklagt

Sado-Maso-Bilder auf PC: Die dunkle Welt der Horror-Hebamme

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München - Der Hebamme Regina K. wird derzeit wegen siebenfachen Mordversuches der Prozess gemacht. Am Mittwoch kam heraus, dass sie Sado-Maso-Bilder auf ihrem PC hatte.

Menschen zu helfen – das war der berufliche Traum von Regina K. Vor Gericht steht sie seit Ende Januar aber, weil sie sieben schwangere Frauen mutmaßlich töten wollte. Zu den Vorwürfen schweigt die Hebamme. Im Mordprozess gegen sie kommen aber immer düstere Details ans Licht.

Ein Ermittler der Kriminalpolizei sagte am Mittwoch aus, dass auf dem Computer von Regina K. etliche pornografische Dateien gefunden wurden – Fotos und Videos, zum Teil mit Sado-Maso-Inhalten und bizarren Sex-Praktiken. Es mag so gar nicht passen zu der unscheinbaren, blassen Frau auf der Anklagebank. Sie selbst wurde im Prozess als einsam dargestellt. Mit 21 Jahren hatte sie den ersten Freund, der sie aber betrog und verließ.

Es war ihre einzige Beziehung – Kontakt gab es sonst nur zu den Eltern. Vielleicht auch deshalb, weil Regina K. ihre ganze Kraft in ihren Beruf steckte. „Mutter und Kind waren dir das Höchste“, las Richter Michael Höhne aus einem Brief, den die Hebamme von ihrer Mutter erhalten hatte. Sie berichtete darin auch von Mobbing: „Deine Kollegen waren neidisch wegen deines großen Wissens.“ Das soll Regina K. laut Anklage aber auch genutzt haben, um sieben Frauen blutverdünnende Mittel zu verabreichen. Nur durch viel Glück hatten diese die Attacken überlebt.

Nach der Verhaftung habe sie „keinerlei emotionale Regung gezeigt“, sagte ein weiterer Kripo-Beamter am Mittwoch aus. „Sie sprach von unhaltbaren Vorwürfen gegen sie.“

In der ersten Vernehmung hatte Regina K. die Mordversuche angeblich abgestritten. Im Prozess hat sie sich bislang allerdings nicht geäußert. Auch ihre Eltern und der Bruder wollten nicht aussagen, schrieben aber an Regina K.: „Wir kennen dich und wissen, dass du nichts Unrechtes tun kannst.“ Vielleicht wollen die Eltern das aber nur so sehen. Sie waren laut dem Ermittler einer der Gründe, warum Regina K. vor Jahren einen Psychiater aufgesucht hatte. Auch er konnte aber kein Licht in ihre dunkle Welt bringen.

Andreas Thieme

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