Beim Kiffen erwischt

Jugendliche attackieren Polizisten - Beamter droht zu schießen

Zivilbeamte der Polizei kontrollieren neun Jugendliche. Die wehren sich jedoch so vehement, dass ein Beamter androht zu schießen. Was den Teenagern jetzt blüht. 

München - Wie die Polizei berichtet, passierte der Vorfall am Montag, 11. September, gegen 21.40 Uhr. Demnach kontrollierten zwei Zivilbeamte der Polizeiinspektion 41 (Laim) eine Personengruppe von neun Jugendlichen, die Cannabis konsumierten. 

Als die beiden Beamten die Jugendlichen ansprachen, hatte ein 18-jähriger Münchner einen Joint in der Hand. Einer der Beamten erklärte ihm die vorläufige Festnahme. Die Kontrolle erfolgte im Treppenhaus eines Anwesens am Stiftsbogen. Der angesprochene 18-Jährige schubste die Polizeibeamten die Treppe hinunter. Anschließend kam es zu massiven Widerstandshandlungen durch sieben Jugendliche aus der Personengruppe gegen die Polizeibeamten, so die Polizei. Ein Polizist habe daraufhin den Schusswaffengebrauch angedroht. 

Weitere Streifen wurden hinzugerufen und die Situation so deeskaliert. Sechs der sieben Jugendlichen, alle zwischen 16 und 19 Jahre alt, wurden auf Polizeiinspektionen gebracht. Der 18-jährige Deutsche mit dem Joint allerdings konnte flüchten. 

Die beiden Polizeibeamte wurden leicht verletzt und wurden in einem Krankenhaus behandelt. Auf die Jugendlichen kommen nun Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Gefangenenbefreiung sowie einer Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz zu. Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung wurden die Jugendlichen wieder entlassen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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