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Symbolbild.

Nachbarin alarmierte Einsatzkräfte

Feuerwehreinsatz wegen Adventskranz: Schwerhöriger nimmt Rauchmelder nicht wahr

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In München-Großhadern kam es in der Nacht zum Samstag zu einem Feuerwehreinsatz. Eine aufmerksame Nachbarin hatte die Rauchentwicklung in der Wohnung bemerkt. Der Grund: ein Adventsgesteck.

In den frühen Morgenstunden in der Nacht auf Samstag hat laut Feuerwehr ein brennendes Adventsgesteck einen Einsatz ausgelöst. Dieses fing in einem Einzimmerappartement in der Heiglhofenstraße in Hadern Feuer  - die Rauchmelder, die in der Wohnung verbaut waren, lösten sofort Alarm aus.

Das Problem: Der Bewohner des Appartements, ein 40-jähriger Schwerhöriger, schlief auf einer Couch in unmittelbarer Nähe des weihnachtlichen Gestecks und hörte den Alarm nicht. 

Einer aufmerksamen Nachbarin, die die ausgelösten Rauchmelder bemerkte, ist es zu verdanken, dass die Feuerwehr rechtzeitig am Ort des Geschehens eintreffen konnte. Mehrere Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr sowie ein Löschzug der Berufsfeuerwehr waren im Einsatz. 

Ein Personenschaden und die Ausbreitung des Brandes konnten verhindert werden

Schon im Treppenhaus konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung feststellen, sodass die Tür des Appartements direkt gewaltsam geöffnet werden musste. Durch das schnelle Handeln der Feuerwehrleute konnte das Adventsgesteck schnell gelöscht, der Bewohner ins Freie gerettet und von Rettungsassistenten versorgt werden. 

Ein Personenschaden und eine weitere Ausbreitung des Brandes konnten durch die Rauchmelder und die aufmerksam und schnell handelnde Nachbarin glücklicherweise verhindert werden. Nachdem die Einsatzkräfte ausgiebige Lüftungsmaßnahmen durchgeführt hatten, durfte der Mann zurück in seine Wohnung. Damit war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

sdm

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