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Vincent Gsell (li.) und David Wendt vor der Bavaria.

Kolumne

Bei ihnen lernen Studenten Party

Für viele Erstsemester, die in diesen Tagen das Studium an einer Münchner Uni aufnehmen, ist die Orientierung schwer. Wo finde ich was? Und wie geht es möglichst schnell?

Das gilt natürlich nicht nur für die Uni selber, sondern auch im zwischenmenschlichen Bereich – das pralle Angebot im Nachtleben könnte da helfen. So ging es auch Vincent Gsell und David Wendt, als sie vor einigen Jahren nach München kamen.

Mittlerweile haben sie sich aber bestens sozialisiert (insbesondere was das Nachtleben angeht) und beschicken diverse Clubs wie Crux oder Drella mit ihren Partys. Vor fünf Jahren hatten sie die Idee zur Ersti-Woche: „Wir wollten den auswärtigen Erstsemestern das Münchener Nachtleben nahebringen. München ist ja generell etwas teurer, was Eintritt und Drinks angeht. Keine klassische Studentenstadt. Daher haben wir ein Ticket gebaut, mit dem Studenten in vielen Clubs von Montag bis Samstag Eintritt haben.“

Das Ding wurde zum Erfolg. Ab Montag rechnen die Ersti-Leute mit bis zu 6000 Partygängern, die das Nightlife erforschen wollen. In immerhin 25 Clubs: „Von P1 bis Neuraum, von 089 bis Crowns Club sind alle relevanten Innenstadt-Clubs dabei.“ Das Ticket ist mit 16 Euro ein Schnäppchen, von Donnerstag bis Samstag karrt zudem ein Shuttle-Bus die Studenten von Location zu Location. Und weil der von einem Rumhersteller gesponsort ist, gibt’s während der Fahrt auch so manchen Frei-Drink. Zum Auftakt steigt am Montag ab 21 Uhr ein „Opening Festival“ im Neuraum. Programm unter erstiwoche.eu.

Thomas Oßwald

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