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Die Polizei hat am Freitag mehrere Entenküken auf der A96 gerettet.
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Die Polizei hat am Freitag mehrere Entenküken auf der A96 gerettet.
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Die Polizei hat am Freitag mehrere Entenküken auf der A96 gerettet.

Tiere gerettet

Entenküken auf der A96! Polizisten sperren Autobahn

Sie sind unglaublich süß - und die meisten sind am Leben: Die Polizei hat am Freitag mehrere Entenküken gerettet. Und musste dafür die A96 sperren. 

Küken auf der Autobahn! Am Freitag gegen 7.40 Uhr wurde nach Polizeiangaben eine Gruppe von kleinen Enten durch aufmerksame Autofahrer auf der A96 auf Höhe Laim gemeldet. Es sollen mehrere, bis zu zehn, Küken ohne erwachsene Enten über die an dieser Stelle dreispurige Autobahn mit Standstreifen gewatschelt sein, so hieß es. Am Mittelstreifen sind die Küken dann gestrandet.

Eine Streife aus Fürstenfeldbruck und zwei Streifen aus München sind dann zur Einsatzstelle gefahren. Leider wurden zwei der Küken noch vor Eintreffen der Polizei durch Fahrzeuge überfahren. Die anderen Küken sind auf dem Mittelstreifen über 100 Meter weiter gewatschelt und konnten dann schließlich geortet werden. Die Küken halfen den Einsatzkräften dabei durch lautstarkes Fiepen.

Für diese Ortung wurde die Autobahn in beide Richtungen kurzzeitig für etwa zehn Minuten komplett gesperrt. Für die anschließende Bergung der Küken wurde dann in beide Richtungen jeweils nur noch die ganz linke Spur gesperrt.

Als die Polizeibeamten bei den Küken waren, verstummte das Fiepen, und die Küken nutzten das an dieser Stelle hohe Gras zum Verstecken. Die Einsatzkräfte haben insgesamt vier überlebende Küken eingefangen und den gesamte Umkreis nach weiteren Geschwisterchen abgesucht - ohne weiteren Erfolg. Die gewissenhafte Absuche dauerte 30 Minuten. Elterntiere wurden während des gesamten Einsatzes nicht gefunden.

Diese vier Küken wurden zuerst in Schutzgewahrsam genommen und in einem kleinen Karton inhaftiert. Aus diesem haben die Kleinen mehrere Fluchtversuche unternommen, welche allerdings scheiterten. Auf der Dienststelle wurden die Küken in einen geräumigeren Karton umgebettet, um weitere Fluchtversuche zu unterbinden.

Im Anschluss haben die Einsatzkräfte die Küken an eine professionelle Betreuung abgegeben, die sich bereits in der Vergangenheit als fachkundige Betreuung von elternlosen Küken bewährt hat.

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