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Rijad K. ist gefasst.

Polizei meldet Erfolg

Geldtransport-Räuber geschnappt - er war zu Fuß in Ungarn

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Der Münchner Geldtransport-Räuber ist gefasst! Die Polizei vermeldete am Samstagnachmittag einen Fahndungserfolg.

München - Rijad K. ist gefasst! Der mutmaßliche Geldtransporter-Räuber aus der Blumenau ist den Ermittlern ins Netz gegangen, wie die Polizei am Samstagnachmittag vermeldete.

Die ersten Ermittlungen hatten ergeben, dass das Geld von dem Fahrer des Geldtransporters, einem 26-jährigen Serben aus Dachau, entwendet wurde. Daraufhin wurden im Rahmen der Ermittlungen entsprechende Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Über das Bundeskriminalamt wurde dem Polizeipräsidium München am Samstag mitgeteilt, dass der Tatverdächtige am frühen Freitagabend in Ungarn festgenommen wurde, als er versuchte, Ungarn über einen Grenzübergang nach Serbien zu Fuß zu verlassen.

„Wir wissen weder, ob er alleine oder zusammen mit anderen Verdächtigen festgenommen worden ist, noch haben wir Informationen darüber, ob er bei der Festnahme die Beute bei sich hatte“, betonte der Polizeisprecher. Man werde nun umgehend die Auslieferung des 29-Jährigen beantragen. Da dies über das BKA laufe, brauche das seine Zeit.

Rijad K. hatte seine Kollegen ausgetrickst, war mit dem Geldtransporter getürmt und befand sich dann mit gut einer Million Euro auf der Flucht. Zunächst hatte es geheißen, der Wert der Beute betrüge mehrere Hunderttausend Euro

Nach Erkenntnissen der Polizei war der Serbe schon wenige hundert Meter weiter auf einem Parkplatz mitsamt dem Bargeld in einen Fluchtwagen umgestiegen. Passanten fiel wenig später der am Straßenrand geparkte Transporter auf. Sie waren vom schrillen Heulton der ausgelösten Alarmanlage auf das Fahrzeug aufmerksam geworden.

Offensichtlich wollte er über Ungarn nach Serbien fliehen - und scheiterte. Verbrechen lohnt sich nicht, das bekam Rijad K. jetzt zu spüren.

Weitere Details auch zum Verbleib der Beute teilte die Polizei zunächst nicht mit.

lin/dpa

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