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Der Rucksack des Täters. 

Pressekonferenz von Staatsanwaltschaft und LKA

Video: Das ergaben die Ermittlungen zum OEZ-Amoklauf

Fast acht Monate nach dem blutigen Amoklauf in München sind die Ermittlungen dazu abgeschlossen. Staatsanwaltschaft und LKA haben die Ergebnisse heute in einer Pressekonferenz präsentiert, die sie hier im Video ansehen können. 

München - In einer Pressekonferenz stellen die Staatsanwaltschaft München I und das Bayerische Landeskriminalamt die Ergebnisse der Ermittlungen vor. 

Im Wesentlichen bestätigen die Ermittlungen, dass der 18-jährige Schütze ein Einzeltäter war. Er hatte am 22. Juli 2016 am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) im Norden Münchens neun Menschen getötet und sich dann selbst erschossen. Die Pistole hatte der psychisch kranke Schüler nach Auskunft der Ermittler im Darknet, dem anonymen Teil des Internets, erworben. 

Gegen den mutmaßlichen Verkäufer der Waffe hat die Staatsanwaltschaft inzwischen Anklage erhoben. Unter anderem werden ihm fahrlässige Tötung sowie Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Ein Termin für den Prozess ist noch nicht bekannt.

Die Tatwaffe. 

Mehrere Medien berichteten gestern, dass die Eltern des Amokschützen so starken Anfeindungen ausgesetzt gewesen seinen, dass sie Deutschland verlassen haben und nun unter falschem Namen in Österreich leben. Die Polizei bestätigte dies am Freitag so nicht. Die Familie sei in einem Opferschutzprogramm, zum Aufenthaltsort werden deshalb keine Angaben gemacht, hieß es. In München soll noch in diesem Jahr ein Denkmal für die Opfer des Amoklaufes aufgestellt werden, berichtete der Münchner Merkur. 

dpa

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