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Die Grafik zeigt den Bereich, in dem das Verbot gilt.  

Es tritt noch diese Woche in Kraft

Alkoholverbot am Hauptbahnhof: Was erlaubt ist - und was nicht

München - Das Alkoholverbot in und um den Münchner Hauptbahnhof tritt am Mittwoch in Kraft. Was Feierlustige beachten sollten, damit es kein teurer Spaß wird. 

Das vom Münchner Stadtrat beschlossene nächtliche Alkoholverbot am Hauptbahnhof tritt am Mittwoch, 11. Januar, in Kraft. Das geht aus der aktuellen Rathausumschau hervor.

Bereits am Dienstag wird die neue Alkoholverbotsverordnung im Amtsblatt der Landeshauptstadt veröffentlicht, das ist die Voraussetzung für ihre Gültigkeit.

Von 22 bis 6 Uhr ist das Mitführen und der Verzehr von Alkohol im öffentlichen Raum rund um das Bahnhofsgebäude künftig verboten – inklusive der umschließenden Straßen und der Paul-Heyse-Unterführung. Verstöße sind eine Ordnungswidrigkeit und werden mit einer Geldbuße in mittlerer zweistelliger Höhe geahndet.

Bei wiederholten Verstößen und Störungen im öffentlichen Raum erlässt das Kreisverwaltungsreferat Aufenthaltsverbote. Sie richten sich auch gegen Menschen, die durch alkoholbedingte Ausfallerscheinungen Passanten, Anwohner oder Geschäftsleute belästigen und beeinträchtigen. Die Einhaltung dieser Verbote kontrolliert die Polizei

Alkoholbedingte Straftaten haben am Hauptbahnhof in München zugenommen

Der Grund liegt auf der Hand. Torsten Malt, Sicherheitschef der Bahn in Bayern, betont: „Alkoholbedingte Straftaten haben zugenommen, insbesondere in den Nachtstunden. Jetzt können wir konsequenter gegen diejenigen vorgehen, die Sicherheit und Ordnung im Bahnhof stören.“

Unbeanstandet bleiben alkoholische Getränke, die verschlossen zum Beispiel vom Einkauf nach Hause transportiert werden, berichtet die Bahn. Das Alkoholverbot gilt nicht für die gastronomischen Betriebe und Geschäfte innerhalb des Bahnhofsgebäudes. Dort gilt die Hausordnung der jeweiligen Pächter. Heiko Hamann, Leiter des Bahnhofsmanagements München bei DB Station&Service, nennt Gründe für das Alkoholverbot: „Wir möchten, dass sich Bahnhofsbesucher und Reisende wohlfühlen. Dazu gehört auch, dass sie nicht von alkoholisierten Personen belästigt werden. Dies passt auch nicht zu einem Großstadtbahnhof, der für viele Besucher von München das Tor zur Stadt ist.“

Das nächtliche Alkoholverbot ist Teil eines Maßnahmenpakets des KVR zur Verbesserung der Situation am Hauptbahnhof. Um Verdrängungseffekte der Alkohol- und Drogenszene zu vermeiden, soll die Aufenthaltsqualität im nahen Alten Botanischen Garten unter anderem durch Ausdünnen des Unterholzes, einen Umbau der Sitzgelegenheiten und eine verbesserte Beleuchtung gesteigert werden.

mm/tz

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