Ermittlungserfolg

Autodieb schlägt Scheiben mit Bierflasche ein - doch damit hat er nicht gerechnet

Ein Autodieb hat bei seinen zwei Brüchen einen entscheidenden Fehler gemacht. Er hatte die Bierflasche, mit der er zwei Autoscheiben einschlug am Tatort gelassen. Die Beamten fanden sie und daran Spuren.

München - Bereits Anfang Juni 2017 hatte ein unbekannter Täter zwei Pkw in einer Tiefgarage in der Isarvorstadt beschädigt und ausgeraubt. Bei beiden Fahrzeugen hatte er jeweils eine Scheibe eingeschlagen und das Innere nach Wertsachen durchsucht. In einem Fall konnte der Täter nichts auffinden. Im anderen Fall entwendete er eine Sonnenbrille, ein Baseball-Cap sowie ein paar Handschuhe. Die Scheiben wurden mit einer Bierflasche eingeschlagen - und ebendiese wurde dem Täter nun zum Verhängnis. Denn an der Flasche, die er am Tatort zurückließ, konnten die Beamten DNA-Spuren feststellen. 

Ein Abgleich in der DNA-Analysedatei durch das Bayerische Landeskriminalamt führte dann zu einem Datenbanktreffer. Praktisch: Der Täter saß zu dem Zeitpunkt bereits in Stadelheim. Es handelt sich um einen 37-jährigen Deutschen.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Isarvorstadt – mein Viertel“.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

S-Bahn: Signalstörung bei S3 und S7 - Einige Bahnen entfallen
Zahlreiche Pendler sind auf den S-Bahn-Verkehr angewiesen. Doch immer wieder kommt es zu Störungen, Sperrungen und Ausfällen. In unserem News-Ticker informieren wir Sie …
S-Bahn: Signalstörung bei S3 und S7 - Einige Bahnen entfallen
Pflege-Notstand in München: „Mein Vater wurde vier Tage nicht gewaschen“
Der Pflegenotstand sorgt für Dramen in München: Der Sohn eines Patienten erzählt: Der Aufenthalt seines Vaters in einer Klinik war so schlimm, dass dieser „nur noch …
Pflege-Notstand in München: „Mein Vater wurde vier Tage nicht gewaschen“
„Wir haben Angst um unsere Kinder“: Anwohner fordern Ampel
Nach einem Unfall mit einem Mercedes un einem Kind fordern die Anwohner die Stadt auf, endlich für mehr Sicherheit zu sorgen.
„Wir haben Angst um unsere Kinder“: Anwohner fordern Ampel
Neue Geheimwaffe der Münchner Polizei: Die Fahnder mit dem Superblick
Super Recogniser sind Menschen mit der besonderen Fähigkeit, sich Gesichter besser merken zu können als andere. Beim Münchner Polizeipräsidium arbeiten nun 37 davon.
Neue Geheimwaffe der Münchner Polizei: Die Fahnder mit dem Superblick

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.