„Ich mach euch ...!“

Betrunkener will McDonald‘s nicht verlassen - als die Polizei anrückt, rastet er aus

Ein Betrunkener ist in einem Schnellrestaurant im Münchner Hauptbahnhof komplett ausgerastet. Erst weigerte er sich zu gehen, dann beschimpfte er die Polizisten mit üblen Wörtern.

München - Als die Polizei am Mittwochnacht herbeigerufen wurde, um einen Mann aus einem Schnellrestaurant im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes zu verweisen, ahnten sie wohl noch nicht, dass dieser sich so vehement dagegen wehren würde.

Die Situation eskalierte als ihm Bundespolizisten einen Platzverweis ausgesprochen hatten: Der stark alkoholisierte 43-Jährige wollte das Fast-Food-Restaurant nicht verlassen. Er zog stattdessen seine Jacke aus und baute sich bedrohlich vor den Beamten auf. Dabei schrie er, dass er Kampfsport könne und die Beamten „nackig machen werde“, wenn sie ihn aus dem Restaurant bringen würden. Außerdem rief er zweimal lautstark „Heil Hitler“ durch das Schnellrestaurant.

„Arschlöcher“ - Messung ergibt 2,2 Promille

Mit vier weiteren Beamten als Verstärkung wurde der Deutsche, der gebürtig aus Washington stammt, aus dem Schnellimbiss geführt. Vor diesem angekommen wollte er sich losreißen und sperrte sich, da er nicht mitgenommen werden wollte. Als er von den Polizisten zu Boden gebracht und fixiert wurde, beleidigte er sie mehrfach als „Nazis“ und „Arschlöcher“.

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Der Mann, der ohne Wohnsitz ist, wurde anschließend wegen einer blutenden Wunde im Gesicht vom Rettungsdienst behandelt. Bei ihm wurde außerdem ein Atemalkoholwert von 2,2 Promille festgestellt. Von den Beamten wurde niemand verletzt.

Nachdem er ausgenüchtert war, wurde der 43-Jährige um 6 Uhr auf freien Fuß gesetzt. Gegen den Mann wird nun wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung, Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte  und Verwendung von verfassungsfeindlichen Kennzeichen ermittelt.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Ludwigsvorstadt – mein Viertel“.

mmtz

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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