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Tilman Ludwig (l.) und Maximilian Heisler legen in der Thalkirchner Straße 53 fleißig Hand an.

Sie soll zu Weihnachten öffnen

Exotisches statt Einheits-Bräu: Diese Bar ist der Traum jedes Bier-Trinkers

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Es dürfte der Traum eines jeden Bier-Trinkers sein: Ein Bierparadies, in dem man ständig wechselnde Spezialitäten findet. Genau das soll jetzt in der Isarvorstadt entstehen. Das Motto: Alles, bloß kein 08/15! 

München - In der Thalkirchner Straße planen Maximilian Heisler und Tilman Ludwig ein großes Experiment. In ihrer neuen Bar werden aus 14 Zapfhähnen ständig wechselnde Bierspezialitäten fließen. Die tz hat sich auf der Baustelle umgesehen.

Wer mit Heisler durch die Baustelle in der Thalkirchner Straße 53 geht, kann sich lebhaft vorstellen, wie es hier bald aussehen soll. Nicht, weil es schon zu erkennen wäre, sondern weil Geyerwally-Wirt Heisler so begeistert von dem Projekt erzählen kann. Der Arbeitstitel „Frisches Bier“ fasst exakt zusammen, worum es Heisler und seinem Kompagnon, dem Brauer Tilman Ludwig, geht.

Eine raumgreifende Bar, insgesamt 14 Zapfhähne und ein Kühlschrank voller seltener und exotischer Biersorten. Und wenn eins der 14 Fässer leer ist, wird eine völlig andere Sorte angezapft. Das Motto: bloß kein 08/15! Und das bedeutet auch: kein Augustiner!

Vorbild: Amerikanische Craft Beer Bars

„Wir orientieren uns hier am Konzept von amerikanischen Craft Beer Bars“, erklärt Ludwig. Sein Bier wird eine der Konstanten der Bar werden. „Ich hatte schon länger von einer eigenen Bar geträumt, habe aber den organisatorischen Aufwand gescheut. Schließlich bin ich in erster Linie Brauer“, schmunzelt Tilman Ludwig.

Mit Heisler hat er da den perfekten Gegenpart gefunden. Der Geyerwally-Wirt und Mietrechts-Aktivist ist ein wahres Organisationstalent. Als er davon gehört hatte, dass die Räume der Bar Isarvorstadt frei werden, schlug er zu. Jetzt soll hier Altmünchner Charme einziehen.

„Das wird ganz sicher kein geschleckter Laden“, verspricht Heisler. Aber auch kein zwanghaft auf alt getrimmter Laden im Industrie-Chic. „Wir sind hier schließlich nicht in Berlin.“

Und wann geht’s los? So Gott will, sprudelt der erste Gerstensaft beim Barbauer und beim Bierbrauer rund um die Feiertage. Heisler: „Die Bar wird unser Weihnachtsgeschenk für die Stadt!“

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