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Die Bundespolizei sucht nach diesem Mann. Er soll einen anderen in der S-Bahn gewürgt haben.

Wer kennt den Mann?

Nach Angriff in der S3: Polizei fahndet nach dem S-Bahn-Angreifer

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Die Bundespolizei sucht mit Fotos aus der Überwachungskamera nach einem Mann, der einen anderen in der S3 gewürgt haben soll. Der Vorwurf lautet: Gefährliche Körperverletzung.

München - Auf verblüffende Weise ähnelt er dem russischen Wunderheiler Rasputin (1869-1916), der sogar die Zarenfamilie verzückte. Dieser Mann jedoch ist ein unberechenbarer Würger und wird jetzt von der Bundespolizei wegen gefährlicher Körperverletzung gesucht.

Der Tatverdächtige im Profil.

Es geschah in der S3 am Isartor. Es war der 17. September, der erste Wiesn-Sonntag. Um 23.30 Uhr stieg ein Iraker (34) am Hirschgarten in die S3 nach Holzkirchen. Auf der Stammstrecke (Hauptbahnhof oder Karlsplatz) stiegen zwei Männer zu, die sich auf der anderen Seite des Gangs zu dem Iraker setzten. Einer der beiden Männer – etwa 30 Jahre alt, blond und in Tracht gekleidet – legte sein Bein samt Schuh auf dem Sitz gegenüber ab. Der Iraker fand das unhöflich und machte eine Bemerkung. In den Disput mischte sich sogleich der zweite Mann ein, den die Polizei nun sucht... Er wird auf 35 bis 45 Jahre geschätzt, ist von kräftiger Statur, trug damals einen langen, schwarzen, bis zur Brust reichenden Bart und einen langen, geflochtenen Pferdeschwanz.

Er war komplett schwarz gekleidet. Als die S-Bahn am Bahnhof Isartor einfuhr, baute sich der Täter vor dem Iraker auf, umklammert seinen Hals mit beiden Händen und drückte zu – so fest, dass der Iraker beinahe das Bewusstein verlor. Zwei zufällige Zeugen und auch der Begleiter schritten sofort ein. Da ließ der Rasputin-Mann endlich los. Die beiden Zeugen setzten sich zu dem benommenen Iraker, der noch aus der S-Bahn selbst die Polizei rief. Er lebt in Berg am Laim und stieg am Ostbahnhof aus. Die anderen Männer fuhren weiter. Auf der Kameraüberwachung sah die Bundespolizei später, dass der bärtige Würger am Haltepunkt Deisenhofen ausstieg. Mit seinem Begleiter hatte er Englisch gesprochen, mit dem Opfer Deutsch. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I sucht die Bundespolizei nun mit dem Foto nach dem Täter. Die Polizei ist verpflichtet, zunächst alle Ermittlungswege auszuschöpfen. Erst danach kann das Amtsgericht die Fotos zur Fahndung freigeben. Unter Tel. 089/515 550-111 bittet die Polizei um Hinweise.

Indem Sie auf Facebook den Fahndungsaufruf teilen, erhöhen sich die Chancen, den Mann schnell zu finden:

Täterbeschreibung der Bundespolizei 

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: - 35 bis 45 Jahre alt - ca. 1,65 - 1,75 m groß - kräftige Statur bis untersetzt - langer schwarzer Bart bis zur Brust - lange schwarze Haare, zu einem Zopf gebunden - sprach mit seinem Begleiter englisch, mit dem Opfer deutsch.

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