Bundespolizei ermittelt gegen drei Afrikaner

Faustrecht: Missglückter Diebstahl endet in Prügelei

München - Damit hätte der Dieb nicht gerechnet: Nachdem er versucht hatte eine Geldbörse zu stehlen, wurde er selbst Opfer einer Straftat.

Am Münchner Hauptbahnhof kam es zu einer handfesten Prügelei zwischen drei Afrikanern. Am Ausgang Richtung Bayerstraße hatte ein 24-Jähriger Somali versucht einem 34-Jährigen Senegalesen den Geldbeutel zu stehlen. Das misslang allerdings gründlich, denn der Beklaute wurde auf den Dieb aufmerksam und schlug sofort mit der Faust zu. Ein 18-Jähriger Nigerianer wurde auf die Szene aufmerksam und sprang dem Senegalesen zur Seite. Gemeinsam schlugen sie auf den gescheiterten Dieb ein.

Die Polizei ermittelt nun gegen alle drei Personen: Der 34-Jährige und der 18-Jährige müssen sich wegen Körperverletzung verantworten, der 24-Jährige wegen versuchten Diebstahls.

Die Polizei stellte zudem fest, dass der Dieb nicht gerade nüchtern war bei seiner Tat: 1,2 Promille konnte die Polizei auf der Wache messen.

vf

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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