Haftbefehl - Männer festgenommen

Vom Hauptbahnhof direkt nach Stadelheim

München - Der Bundespolizei sind am Hauptbahnhof drei Männer unabhängig voneinander ins Netz gegangen, die alle mit Haftbefehl gesucht wurden. Zwei von ihnen wurden direkt nach Stadelheim übergeben.

Den ersten Mann erwischte die Polizei bei einer Personenkontrolle am Haupteingang des Hauptbahnhofs. Gegen 0.30 Uhr am Freitag sprachen die Beamten einen 24 Jahre alten Obdachlosen an. Als sie den Mann überprüften, stellten die Polizisten fest, dass er seit dem 14. März mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I gesucht wird. Der Grund: Der rumänische Staatsangehörige hatte den Straßenverkehr gefährdet. Ein Freund sprang schließlich für den 24-Jährigen in die Presche und zahlte die geforderte Geldstrafe in Höhe von 400 Euro. Er ersparte seinem Freund dadurch die Verhaftung. Gegen 2 Uhr morgens konnte der Rumäne schließlich die Dienststelle der Bundespolizei verlassen.

Weniger Glück hatte ein 33 Jahre alter Münchner. Ihn griffen die Beamten der Bundespolizei am Freitag gegen 2.30 Uhr auf. Auch gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Der Mann sollte aufgrund einer Ordnungswidrigkeit 100 Euro zahlen. Doch weder der 33-Jährige noch sein Bruder hatten genug Geld, um die Strafe zu begleichen. Der Münchner wurde deshalb von den Beamten in die Justizvollzugsanstalt nach Stadelheim gebracht.

Unbelehrbarer Schwarzfahrer muss nach Stadelheim

Am Samstag wurde die Bundespolizei von einer Zugbegleiterin aus einem Fernzug verständigt, der von Budapest nach München fuhr. Die Frau informierte die Beamten, dass ein 23 Jahre alter Slowake ohne Ticket im Zug saß, bei dem die Personalien festgestellt werden müssten. Als die Bundespolizei den Mann schließlich überprüfte, stellte sich heraus, dass der 23-Jährige von der Staatsanwaltschaft in Kassel seit 2011 mit Haftbefehl gesucht wurde. Der junge Mann sollte ein Geldstrafe in Höhe von 250 Euro zahlen. Da er aber nicht genug Geld bei sich hatte, wurde er von der Bundespolizei nach Stadelheim überstellt.

Der 23-Jährige wird sich darüber hinaus auch wegen seiner Schwarzfahrt verantworten müssen - das gleiche Delikt, wegen dessen er verurteilt und von der Staatsanwaltschaft ausgeschrieben worden war.

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Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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